Supermarkt in Hilfarth wird skeptisch gesehen

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Hückelhoven-Brachelen. Die SPD hatte zu einem Bürgergespräch in den Postmeister eingeladen, um über die Neugestaltung eines Ortsmittelpunkts des fast vier Kilometer langen Straßendorfs zu informieren und mit den Bürgern zu diskutieren.

Ein Ortsmittelpunkt sei für Brachelen allerdings immer schwer zu definieren gewesen, erklärte der SPD-Fraktionsvorsitzende Willi Spichartz und wies darauf hin, dass Brachelen das längste Straßendorf im Kreis Heinsberg sei.

Ein Entwurf für die Gestaltung des Areals an der Linderner Straße sieht unter anderem vor, die jetzigen Parkflächen zugunsten eines Grünangebotes zu beseitigen. Der Fraktionsvorsitzende nannte eine Summe von 360000 Euro, die im Haushalt für die Maßnahmen steht. Aller Voraussicht nach würden Anliegerbeiträge erhoben.

Die Stadtverwaltung sei gerade bei Detailplanungen, um den Kostenbedarf zu ermitteln und Zuschüsse aus einem Landestopf zur Förderung von ländlichen Ortsmittelpunkten zu beantragen. Negativ wurde von den Bürgern die Pflasterung der Hauptstraße in dem Bereich sowie der Wegfall von Fahr- und Parkmöglichkeiten gesehen.

Parkplatzfrage, Platzgestaltung, Finanzierung

Sowohl Spichartz wie auch sein Stellvertreter Jörg Leseberg und der ebenfalls anwesende CDU-Fraktionsvorsitzende Heinz-Josef Kreutzer sicherten zu, dass zu den genauen Planungen eine Bürgerbeteiligung vorgenommen werde, in der sowohl die Parkplatzfrage, die Platzgestaltung und auch die Finanzierung diskutiert würden.

Ein Thema war auch das mangelnde Versorgungsangebot der fast 4 000 Brachelener Einwohner mit Lebensmitteln vor Ort. Dieser Umstand sei gerade für ältere Menschen von Nachteil, erklärte Spichartz.

Der auf dem Hilfarther Sportplatz vorgesehene Bau eines Supermarktes wurde skeptisch gesehen.

Wenn der auch am Ortsende Richtung Brachelen liege, sei man eigentlich noch eher in Linnich und dessen Warenangebot. Heinz Meißner vom SPD-Arbeitskreis Stadtentwicklung hatte eine Präsentation vorbereitet, die die Möglichkeiten eines Dorfladens aufzeigte, der entweder von einem Filialisten oder von ehrenamtlich arbeitenden Bürgern betrieben werde.

In Birgelen, so Meißner, werde das Dorflädchen von einem großen Supermarkt mit Frischwaren versorgt. Diese Möglichkeit wurde von den Anwesenden äußerst positiv gesehen.
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