Studierende vom Berufskolleg erleben Manager hautnah

Von: Tim Böven
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Begegnung in Geilenkirchen: Studierende des Ausbildungsgangs Elektrotechnik und Lehrkräfte vom Berufskolleg Ernährung - Sozialwesen - Technik trafen auf Vattenfall-Manager Stephan Biesenbach (4.v.l.).

Kreis Heinsberg. Auf Einladung von Studierenden des Ausbildungsgangs Elektrotechnik vom Berufskolleg Ernährung - Sozialwesen - Technik in Geilenkirchen besuchte der Manager Stephan Biesenbach vom Unternehmen Vattenfall die Lerngruppe im Rathaus der Stadt Geilenkirchen.

Biesenbach ist verantwortlich für den Einkauf des Energiekonzerns Vattenfall in den skandinavischen Ländern, in Deutschland, Polen und den Beneluxstaaten. Erst kürzlich hat das Unternehmen auch den niederländischen Konzern Nuon übernommen, der unter anderem im Kreis Heinsberg ansässig ist.

Der Kontakt von der Fachschule für Technik zum Topmanager des großen Energiekonzerns war aus dem Unterricht im Fach Betriebliches Management heraus entstanden, den die Fachlehrerin Juliane Schweitzer erteilt.

Nachdem dort ein Dokumentationsfilm über den Manager und Privatmann Biesenbach im Unterricht thematisiert und kontrovers diskutiert wurde, nahmen die Schüler Kontakt zu Biesenbach auf, der sich spontan interessiert zeigte und sich zu einem gedanklichen Austausch anbot. Zur Vorbereitung des Besuchs wurden im Unterricht Schwerpunktthemen und Fragen erarbeitet.

Die beiden Moderatoren, selbst Studierende des Ausbildungsjahrgangs, begrüßten neben dem Gast aus Hamburg den Schulleiter Rolf-Dieter Crott, den Bereichsleiter Heinrich Caspari und den Klassenlehrer Jörg Moss sowie die Fachlehrer Juliane Schweitzer und Martin Mertens.

Nach einer kurzen Vorstellung startete die rund dreistündige Fragerunde. Der Manager des Vattenfall-Konzerns stand Rede und Antwort zu privaten und beruflichen Fragen.

Die Vereinbarkeit zwischen Beruf und Privatleben interessierte dabei genauso wie Fragen zur allgemeinen Managertätigkeit, zum Energiemarkt und zum Konzern selbst.

Fragen zum Konzern Vattenfall beantwortete Biesenbach souverän und beeindruckte die Zuhörer durch technisches und auch kaufmännisches Fachwissen, so dass diese viele Informationen erhielten und mehr über den Konzern Vattenfall erfahren konnten.

So investiere Vattenfall beispielsweise erhebliche Mittel in erneuerbare Energien, was Biesenbach insbesondere auf die Wurzeln des Mutterkonzerns zurückführte.

Das Bewusstsein für und die Rücksichtnahme auf die Umwelt sei traditionell in Skandinavien sehr ausgeprägt und spiegele sich allerorts in der Firmenphilosophie wider. Stephan Biesenbach stellte sich an diesem Abend mehr als 30 Fragen, für deren Beantwortung er sich viel Zeit nahm.

Am Ende sprach er den angehenden Technikern seine Anerkennung aus. Es sei schon „eine hohe Leistung, sich über vier Jahre hinweg dreimal pro Woche abends nach der Arbeit weiterzubilden”, so Biesenbach. Er freute sich über das Engagement der jungen Erwachsenen und bestärkte diese in ihrem beruflichen Engagement.

Die Studierenden hatten im Anschluss an die Gesprächsrunde die Möglichkeit, Stephan Biesenbach noch weitere Fragen zu stellen und in zwangloser Runde auch den Privatmenschen Biesenbach näher kennen zu lernen.

Die Begeisterung bei den Teilnehmern war entsprechend groß, denn wann gibt es schon einmal die Möglichkeit, von einem erfahrenen Topmanager Informationen und Meinungen zu wirtschaftlichen Belangen aus erster Hand zu erhalten.
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