Städtepartnerschaft: Größe entsteht aus Herzlichkeit

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Herzlich wurde die Gruppe aus
Herzlich wurde die Gruppe aus Erkelenz bei ihrem Besuch der Partnerstadt Saint-James im Rathaus von Yannick Duval und Bürgermeister Michel Thoury empfangen. Foto: pr

Erkelenz. Auf den Spuren der Städtepartnerschaft - eine 40-köpfige Delegation aus Erkelenz machte sich am französischen Nationalfeiertag auf den Weg nach Saint-James in der Normandie. Sie folgte damit einer Einladung der Partnerstadt, sich wieder einmal ihre neuesten Entwicklungen anzusehen.

Anhand eines vielfältigen Programmes erkundeten Bürgermeister Peter Jansen und seine beiden Stellvertreterinnen, Astrid Wolters und Christel Honold-Ziegahn, der Vorsitzende des Partnerschaftskomitees, Ratsherr Toni Kopp und weitere Mitglieder des Partnerschaftskomitees sowie die elf Ehrenbürger von Saint-James aus Erkelenz die Partnerstadt und die nähere Umgebung.

Zunächst stand jedoch ein Besuch in der Stadt Granville an. Zum Lycée Sévigné, einer Schule in Granville unterhält die Europaschule / Realschule der Stadt Erkelenz seit Jahren enge Kontakte. Daher freute sich Schulleiterin Madame Robiolle besonders, einmal die offiziellen Vertreter aus Erkelenz kennen zu lernen. Gemeinsam mit der Lehrerin Myriam Lemaitre, die sich mit viel Herzblut der Schulpartnerschaft widmet, bereitete sie den Gästen einen herzlichen Empfang.

Nach einem gemeinsamem Abendessen, zu dem der Vorsitzende des Partnerschaftskomitees aus Saint-James, Yannick Duval, eingeladen hatte, durften sich die deutschen Gäste am Feuerwerk zum Nationaltag erfreuen.

Am nächsten Morgen ging es mit einem Einblick in die Geschichte weiter: Der deutsche Soldatenfriedhof Mont-des-Huisnes gibt ein beeindruckendes historisches Zeugnis, das die Delegation durch eine Kranzniederlegung würdigte. Ein Rundgang durch die Stadt Avranches und die Besichtigung eines Wasserwerks, bildeten weitere Programmpunkte.

Tags darauf bestand vormittags die Möglichkeit eines Besuchs auf dem Mont Saint Michel, den die meisten der Reisenden von ihrem Hotelzimmer aus schon stetig bewundert hatten. Schließlich fuhr der Bus die deutschen Gäste in die eigentliche Partnerstadt Saint-James. Dort besichtigte man einen amerikanischen Soldatenfriedhof und die Kirche und überzeugte sich anhand des kürzlich errichteten Kindergartens und der neuen Grundschule von der positiven Entwicklung der Stadt.

Beim offiziellen Empfang im Rathaus der Stadt begrüßten Bürgermeister Michel Thoury und das dortige Partnerschaftskomitee die Gruppe aus Erkelenz. Alle Redner betonten, wie wichtig die Partnerschaft für die beiden Städte und auch für das immer mehr zusammenwachsende Europa sei. Bürgermeister Peter Jansen verkündete: „Erkelenz ist von den Einwohnern und der räumlichen Ausdehnung her zwar größer als Saint James, aber durch das große Herz der Menschen aus Saint-James sind wir gleichgroße Partner. Größe entsteht auch aus Herzlichkeit.”

Zusammenfassend schauen wohl alle Teilnehmer der großen Delegation auf eine interessante Reise zurück, die in der Kommunikation zwischen den Völkern eine äußerst wichtige Rolle einnimmt. Sowohl die französische als auch die deutsche Seite ließen deutlich werden, dass sie auch in Zukunft mit großem Vergnügen Besucher des anderen Landes empfangen wollen und somit freudig bereit sind, die lange Tradition zu pflegen: Schon seit 37 Jahren existiert die Städtepartnerschaft Erkelenz - Saint-James.
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