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Spirituelle Impulse zum Thema „Grenze”

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Auftakt in Wehr: Das Bild zeigt Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Wanderrecollectio mit Bischof Heinrich Mussinghoff (2.v.r.) und dem Heimatvereinsvorsitzenden Gerd Passen (r.). Foto: Mario Hellebrandt

Kreis Heinsberg. Einmal im Jahr veranstaltet die Berufsgruppe der Gemeindereferentinnen und Gemeindereferenten im Bistum Aachen eine Recollectio. Eine Recollectio bietet den Teilnehmenden die Gelegenheit, „sich spirituell zu sammeln”, innezuhalten und sich zu besinnen.

Dies geschah diesmal im Selfkant in Form einer Wanderung von Wehr nach Millen. In der Millener Pfarrkirche, die auf über 1000 Jahre Geschichte zurückblicken kann, wurde eine Messe gefeiert mit Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff als Zelebranten und Prediger.

Klara Bremen als diözesane Referentin der Berufsgruppe der Gemeindereferentinnen und Gemeindereferenten sucht sich jedes Jahr neu einen Kreis von Kolleginnen und Kollegen, die diesen Tag organisatorisch, aber auch inhaltlich vorbereiten. So fand die Wanderrecollctio nun bei den Gemeindereferentinnen Gabriele Thönnessen und Monika Fernandes in der Selfkanter Gemeinschaft der Gemeinden statt.

Die rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die aus dem gesamten Bistumsgebiet, also unter anderem auch aus der Eifel oder aus Krefeld und Viersen, angereist waren, begannen den Tag mit einem Frühstück im Pfarrheim in Wehr. Auf einer geführten Wanderung von Wehr nach Millen am Rodebach, also fast genau an der Grenze zu den Niederlanden entlang, erklärte Gerd Passen als Vorsitzender des Heimatvereins Selfkant viele markante Punkte wie zum Beispiel die keltischen Gräber oder auch Reste römischer Siedlungen. Zwischendurch gab es immer wieder auch spirituelle Impulse, mit denen das Thema „Grenze” vielfältig umgesetzt wurde.

Nach der Messe in Millen nahmen alle ein gemeinsames Mittagessen in Tüddern ein. Für die Bewirtung beim Frühstück und Mittagessen hatten sich die Frauengemeinschaften der jeweiligen Pfarren als Hilfe gewinnen lassen.

Mit der Wanderrecollectio haben sich die Gemeindereferentinnen und Gemeindereferenten die westlichste Region ihres Bistums erschlossen. Nicht wenige waren sehr überrascht, was diese ländliche Region an landschaftlichen und auch historischen Kostbarkeiten zu bieten hat. Alle genossen die Gastfreundschaft, die in der Unterstützung durch die Frauengemeinschaften und des Heimatvereins spürbar wurde.

So ging denn auch die Vorbereitungsarbeit von Klara Bremen und den Gemeindereferentinnen und Gemeindereferenten aus der Region Heinsberg auf: ein Tag, an dem man „sich sammeln” kann, Kolleginnen und Kollegen wiedersieht und nicht zuletzt auch einen Kontakt zum Bischof pflegen kann, wie er in anderen Veranstaltungen oft nicht möglich ist.
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