Spielleuteensemble glänzt mit Filmmusik

Von: agsb
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Der Fachverband Neue Spielleutemusik war zu Gast im Altenzentrum der Arbeiterwohlfahrt in Heinsberg: ­Dirigent Pascal Janssen war ganz in seinem Element. Das Ensemble präsentierte sich in Hochform. Foto: agsb

Kreis Heinsberg. Mit welch mitreißer Musik eröffnete das Spiel­leuteensemble vom Fachverband Neue Spielleutemusik seinen Auftritt im Altenzentrum der Arbeiterwohlfahrt in Heinsberg. Gleich mit dem Welthit „One Moment in Time“ von Whitney Houston spielte sich das Ensemble unter Leitung von Pascal Janssen beim ersten Konzert dieses Jahres sofort in die Herzen aller Zuhörer.

„Wo kommen die her?“ So fragte eine ältere Dame im Eingangsbereich und staunte nach der Aufklärung, dass da Mitglieder aus fünf Mitgliedsvereinen des Fachverbandes aktiv seien. Spielleute aus Aachen-Hörn, Schierwaldenrath, Schalbruch, Havert und Bocket spielten gemeinsam auf.

Dirigent Pascal Janssen hat eine Einheit geformt. Vor Jahren war die Idee geboren worden, mit erfahrenen Spielleuten aus den Mitgliedsvereinen des Fachverbandes und einem stets motivierten Dirigenten Pascal Janssen mit einem eigenen Ensemble etwas „Neues“ aufzubauen. Von Beginn an wurde die Idee mit Begeisterung aufgenommen. Die ­ersten Gehversuche motivierten bereits, Konzerte in Aachen-Hörn machten Lust auf mehr.

Erstmals stellte sich das Spiel­leuteensemble nun im Stadtgebiet Heinsberg vor und durfte sich gleich über eine Welle großer Sympathie freuen. Im zweiten Stück folgte ein beeindruckendes Solo von Linda Mosbrucker. Das Ensemble spielte „Be Our Guest“ aus dem Disney-Film „Das Schöne und das Biest“.

Ins Schwärmen geraten

Die Spielleute legten gleich in den beiden ersten Stücken die Messlatte höher. Bei „Highlight Cathedral“ kamen alle ins Schwärmen. Gänsehautfeeling war spürbar. Nicole Janssen spielte auf der Konzertflöte das Stück „Hilf den Verstossenen“ aus dem Disney-Film „Der Glöckner von Notre Dame“. Dann stand „Everything I Do“ aus dem Robin-Hood-Film auf dem Programm. Das Ensemble spielte dieses Werk glänzend – und die Senioren wunderten sich schon, dass solch eine Musik von Spielleuten präsentiert wurde.

Linda Mosbrucker und Pascal Janssen spielten das „Ave Maria“ von Franz Schubert – auch da erlebten die Senioren eine Sternstunde des Ensembles. Mit „My Way“ wagte sich es sich dann an ­einen Klassiker von Frank Sinatra heran. Und mit einem Paukenschlag wurden die „Fackeln im Sturm“ entzündet: Die Musik aus dem gleichnamigen Film verzauberte alle. Und es wurde weiter zum Träumen eingeladen. Pascal und Nicole Jansen spielten eine Melodie aus dem Musical „Chess“ mit „I Know him so well“.

Altmeister Phil Collins schien selbst am Dirigentenpult zu stehen bei „You‘ll be in my Heart“. Als Solist glänzte Pascal Janssen mit „Carneval de Vince“. Zum Abschluss unvergessener Musikminuten wurde die „Washington Post“ an die Senioren verteilt. Dieser Marsch von John Philip Sousa war ein glorreicher Abschluss dieses Konzerts. Am liebsten hätten die Heimbewohner gleich selbst einen weiteren Termin für das kommende Wochenende vereinbart...

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