SPD: Windmühle auch im neuen Inmerath

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Erkelenz. Die SPD Erkelenz sieht in der Vertragsunterzeichnung zwischen der Stadt Erkelenz und RWE-Power für die zukünftigen Gebäude der sozialen Infrastruktur an den Umsiedlungsorten Immerath (Neu) und Borschemich (Neu) zwar eine positive Entwicklung, aber keinen Grund zum Jubeln.

„Wir sind nach wie vor gegen den Tagebau und die Umsiedlungen, insoweit stellt der neue Vertrag zwischen der Stadt und RWE-Power eigentlich eine Selbstverständlichkeit dar, nämlich dass den Menschen in Immerath (neu) und Borschemich (neu) ein Stück Heimat an die Umsiedlungsstandorte zurückgegeben wird”, stellt Astrid Wolters, die Fraktionsvorsitzende und Bürgermeisterkandidatin der SPD, fest.

„Bedauerlich ist, dass die Stadt und RWE-Power nicht die Gelegenheit genutzt haben, auch die Immerather Mühle an den Umsiedlungsstandort Immerath (Neu) zu bringen.” Damit hätte RWE-Power den Menschen, die umsiedeln müssen, ein echtes Wahrzeichen ihrer Immerather Heimat mit an den neuen Wohnort geben können.

„Die Stadt und RWE-Power haben eine echte Chance verpasst, die erst kürzlich gescheiterten Bemühungen, die Immerather Mühle durch einen lokalen Investor an den neuen Umsiedlungsstandort verlagern zu lassen, aufzufangen und gemeinsam mit den Menschen in Immerath (neu) neue Ideen für eine Nutzung der Mühle zu entwickeln. Für uns, die SPD Erkelenz, ist es nämlich wichtig, dieses lokale Wahrzeichen zu erhalten”, betont Astrid Wolters.

Der Technische Beigeordnete Ansgar Lurweg kann diese Ansicht von Astrid Wolters nicht teilen. Die Verhandlungen wegen der öffentlichen Gebäude seien bereits abgeschlossen gewesen, bevor bekannt wurde, dass der Investor nun doch nicht die Windmühle in Immerath (neu) betreiben wolle. RWE Power und auch Stadt seien dem Investor sehr entgegengekommen, der dann aber äußerst kurzfristig einen Rückzieher machte.

Zum anderen würde die Immerather Windmühle das letzte Gebäude sein, das einem Tagebau weichen müsste. „Wir haben daher noch mindestens zehn Jahre Zeit für die Umsiedlung des Gemäuers, meinte Lurweg. Er regte noch einmal an, alle mögen sich mit Ideen und Plänen zur zukünftigen Nutzen des Symbols gegen den Widerstand äußern.
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