Spaß und Verantwortung auf Pfila Island

Von: hewi
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Abenteuer auf Pfila Island: Da
Abenteuer auf Pfila Island: Das Wegberger Haus St. Georg war Schauplatz vom Pfingstlager der Katholischen Jungen Gemeinde. Foto: Kerkhoff

Kreis Heinsberg. Zu einer Expedition auf die Insel der Abenteuer waren rund 140 Kinder und Jugendliche aus dem gesamten Bistum ins Wegberger Haus St. Georg gekommen.

Das große Pfingstlager der Katholischen Jungen Gemeinde (KJG) im Diözesanverband Aachen stand unter dem Motto „Pfila Island” und bot den Teilnehmern die Möglichkeit, Partizipation praktisch zu üben. Denn darum ging es: Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen und Übernahme von Verantwortung.

Auf der virtuellen Insel erwartete Kapitän Jochen Küppers und die jungen Besucher ein vielseitiges Angebot an Workshops und Aktivitäten. Die Inselbewohner, darunter auch ein riesiger Affe, lebten in Einklang mit der Natur und wollten von ihren Gästen, dass auch diese sich verantwortungsbewusst gegenüber ihrer Umwelt zeigten.

Schon in der ersten Nacht hatten die jungen Entdecker ein echtes Abenteuer zu bestehen, denn das Wetter meinte es zur Begrüßung nicht sehr gut mit ihnen. Mitten in der Nacht ging ein Hagelsturm los. Kurzerhand mussten einige Zelte geräumt und ihre Insassen in den großen Workshop-Zelten untergebracht werden.

Die geplante Nachtwanderung musste angesichts dieser Wetterlage natürlich abgeblasen werden. Doch der Sonntag bot wieder blauen Himmel. Die durchnässten Schlafsäcke trockneten in der Sonne, als auf der zentral gelegenen Bühne die einzelnen Workshops vorgestellt wurden.

Da ging es um religiöse, politische und ökologische Themen, aber auch ganz Praktisches wie der Bumerangbau war dabei. Wem sein Workshop nicht gefiel, konnte ihn auf einer Börse vor Ort zum Tausch anbieten.

„Unser Ziel ist es, die Jugendlichen in möglichst viele Entscheidungsprozesse einzubinden”, erklärte Paul Arns vom Orga-Team. Deshalb gab es einen Inselrat, der auch die Workshops verteilte und zum Beispiel die Essensregeln für den großen Festschmaus festlegte. Rund ein halbes Jahr hatte sich die 20-köpfige Truppe auf das Wochenende vorbereitet.

Finanziert wird das große Pfingstlager auch mit Landesmitteln aus dem Fördertopf für Partizipation. Beim Pfingstlager konnten die Teilnehmer spielerisch lernen, was es bedeutet Verantwortung zu übernehmen.

Der Spaß kam natürlich auch nicht zu kurz. Ein Höhepunkt war sicherlich die große Schlammschlacht, mit der sich die KJGler von der Trauminsel verabschiedeten.

Insgesamt sei man mit dem Zuspruch auf das Angebot zufrieden, erklärte die Diözesanleiterin Regina Hautkappe. Allerdings seien die Teilnehmerzahlen gegenüber dem letzten Treffen vor vier Jahren rückläufig. Neben den großen Lagern alle vier Jahre laden die einzelnen Gruppen regelmäßig zu Treffen und Zeltlagern ein.
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