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Sortieren vor Ort spart Geld

Von: mabie
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Der Geilenkirchener Beigeordnete, Hans Hausmann, Landrat Stephan Pusch und Gangelts Bürgermeister Bernhard Tholen (v.l.) freuten sich über die offizielle Eröffnung der Schadstoff-Umschlaganlage. Foto: mabei

Kreis Heinsberg. Es hat ein kühler Wind am Freitagmorgen geweht, als die neue Schadstoff-Umschlaganlage des Kreises Heinsberg in Gangelt-Hahnbusch offiziell eröffnet wurde. Doch für die Menschen im Kreis bedeutet dies einen Silberstreif am Horizont, schließlich sollen die Gebühren durch den Sechstagesbetrieb pro Woche sinken.

Landrat Stephan Pusch blickte bei seinen einführenden Worten auf die Geschichte des Standortes zwischen der Ortslage Geilenkirchen-Gillrath und Gangelt-Birgden. War hier früher die Mülldeponie angesiedelt, wurde nach deren Schließung der erste Teil der Abfall-Umschlaganlage eröffnet. Seit dem 1. Juni 2005 konnten dort die Bürger zentral ihre Abfälle anliefern.

Mit dem 1. Oktober, dem inoffiziellen Startschuss, bietet die zentrale Übergabestelle in einer 16 mal 24 Meter messenden, tiefgrünen Halle, die Möglichkeit, beispielsweise Farben, Lacke, Lösungs- und Reinigungsmittel oder auch Pflanzenschutzmittel anzuliefern. Nicht nur die kommunalen Sammelfahrzeuge, sondern auch die privaten Haushalte, Schulen und Kleingewerbe können hier ihre gefährlichen wie nicht gefährlichen Schadstoffe gebührenfrei anliefern.

„Die Fertigstellung und Inbetriebnahme dieser Anlage ist ein weiterer bedeutender Schritt für die Abfallwirtschaft des Kreises Heinsberg”, war sich Landrat Pusch sicher. Die Weichen dafür wurden am 10. Dezember 2007 mit der Zustimmung des Umweltausschusses gestellt. 2008 folgte die Planung durch das Aachener Büro BFT Planung GmbH, nach der Genehmigung durch verschiedene Behörden im Jahr 2009 wurde schließlich am 6. Januar diesen Jahres mit dem Bau begonnen.

Neben dem Vorteil der sinkenden Gebühren bietet die schnelle, ortsnahe Sortierung, so Pusch weiter, den Pluspunkt, dass die Stoffe einer normalen Müllverbrennungsanlage zugeführt werden können, statt in einer teureren Sondermüllverbrennungsanlage zu landen. „Damit genügen wir sowohl den Anforderungen der Umwelt, als auch dem im Kreis Heinsberg seit jeher gepflegten Prinzip, die Müllgebühren so niedrig wie möglich zu halten”, schloss der Landrat.

Die Öffnungszeiten der Abfallumschlaganlage in Gangelt-Hahnbusch sind übrigens montags bis freitags von 7 bis 17 Uhr, sowie samstags von 8 bis 13 Uhr.
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