Sonnenreichste Stadt in NRW: Aufwind für Solaranlagen

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Erkelenz. In der zweiten Generalversammlung der Erkelenzer Sonnenschein eG konnten die Vorstandsmitglieder über ein erfolg-reiches Geschäftsjahr berichten.

Neben den sehr gut laufenden Photovoltaikanlagen auf der Luise-Hensel-Schule und der Franzis-kusschule wurde im Dezember 2009 eine weitere Anlage mit 19,5 kWp auf der Lagerhalle des Bauhofes an der Richard-Lucas-Straße und im April eine 33 kWp-Anlage auf der Hauptschule am Zehnthofweg 2 installiert und in Betrieb genommen.

Damit verfügt die Erkelenzer Sonnenschein eG nun bereits über vier Anlagen mit einer Gesamtleistung von 117,20 kWp. Wie Vorstandsmitglied Torsten Stoll darlegte, liegen die erzielten Stromerlöse deutlich über den prognostizierten Werten. Dies sicherlich auch vor dem sehr guten Sonnenjahr 2009, das Erkelenz als sonnenreichste Stadt von NRW auswies.

Stoll machte in seinen weiteren Ausführungen deutlich, dass im aktuellen Umfeld natürlich auch die Sonnenschein eG die derzeitig beabsichtigte Reduzierung der Einspeisevergütung zum 1. Juli 2010 nicht außer Acht lassen darf.

Die geplante Anpassung um 16 Prozent lasse auch zukünftig rentable Neuinvestitionen zu, allerdings nur mit Einschränkungen: So müssten die Modulpreise zukünftig deutlich nachgeben, schätzungsweise um mindestens acht Prozent, und bei der Standortauswahl wird man genauer hinschauen müssen, um ein rentables Solarstromprojekt zu realisieren.

Vorstandmitglied, Franz-Josef Peters, ging in seinem, Bericht vor den Mitgliedern auf die betriebswirtschaftliche Betrachtung der Genossenschaft ein. Die Bilanzsumme wurde durch die beiden in 2009 neu installierten Anlagen auf der Lagerhalle des Bauhofes sowie der Franziskusschule verdoppelt.

Erfreut nahmen die anwe-senden Mitglieder die Aussagen hinsichtlich der Ertragslage auf. Denn trotz nur zeitanteiliger Vergütung für die erst im laufenden Jahr in Betrieb genommenen Anlagen auf der Franziskusschule sowie auf dem Bauhoflagerdach konnte bereits zwei Jahre vor prospektiertem Ausblick ein ordentlicher Gewinn ausgewiesen werden. Auch die anwesenden Herren der Stadtverwaltung konnten sich über die Ankündigung freuen, dass bereits für das abgelaufene Jahr Gewerbesteuer zu zahlen ist.

Somit scheinen die damaligen Initiatoren, Stadt Erkelenz, psm Nature Power Service & Management GmbH & Co. KG, die Volks-bank Erkelenz-Hückelhoven-Wegberg eG sowie die Gründungs-mitglieder einen wichtigen und richtigen Schritt gegen den Klima-wandel und den damit einhergehenden Konsequenzen getan zu haben, denn bisher konnten durch die installierten Anlagen bereits rund 62 Tonnen CO2 vermieden werden.
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