Whatsapp Freisteller

Solisten glänzen mit Sinatra-Hits

Von: Utz Schätzle
Letzte Aktualisierung:

Waldfeucht-Bocket. Einen schönen, klangvollen und abwechslungsreichen Abend erlebten die zahlreichen Zuhörer im Bürgerhaus Alte Schule, beim Frühjahrskonzert des Musikvereins St. Josef Bocket.

Der Konzertabend stand unter dem Motto „Absolute Crossover”, und so wurden die Konzertbesucher musikalisch um den Globus geleitet, und bekamen dabei schöne und interessante Klangerlebnisse vermittelt. Seit Wochen hatte Dirigent Jos Vogels seine Musiker intensiv auf das Konzert vorbereitet, bei dem ein weites Spektrum von moderner Blasmusik zu hören war, wenn auch der eine oder andere Besucher, ohne die gute Leistung des Orchesters schmälern zu wollen, gerne zwischendurch einen gefühlvollen Marsch oder ein in den Frühling einstimmender Walzer gehört hätte.

Eine hervorragende Idee hatten die Verantwortlichen des Musikvereins umgesetzt, indem sie mit einem Beamer, passend zu den gespielten Stücken, bewegte Bilder auf eine Leinwand projizierten was allerdings dazu führte , dass der „Sehkomfort” des Publikum etwas getrübt wurde.

Das Konzert wurde mit „Absolute Crossover” aus der Feder des österreichischen Komponisten Otto M. Schwarz eröffnet. Dabei kommen dem Blasorchester die sinfonischen, filmmusikalischen Passagen sehr entgegen, passend zu den rockigen Elementen und den Swing-Abschnitten.

Nicole Tholen und Jürgen Spiertz führten gekonnt durch das Programm, und kündigten für die John-Barry-Selection eine Zusammenstellung schönster Filmmelodien an: „Jenseits von Afrika”, „Der mit dem Wolf tanzt” und „James Bond”. Bei jedem Melodienwechsel war sofort zu erkennen, um welchen Filmklassiker es sich handelte. Die Jupiter-Hymne von Gustav Holz in einem Arrangement von Johan de Meij und das Frank-Sinatra-Hit-Medley begeisterten die Zuhörer. Bei den Sinatra-Songs glänzten die Solisten: Es-Alt Saxofon Jürgen Spiertz, Tenorsaxofon Markus Tholen und Posaune Stefan Krekels. Mit viel Spielfreude, gekonnt und ausdrucksvoll musiziert wurde bei Jacob de Haans „Concerto D Àmore”, bevor nach einer Pause „Arround the World in 80 Days” eindrucksvoll vorgetragen wurde. „ABBA on Broadway”, Ohrwürmer der berühmten schwedischen Band, waren ein Klangerlebnis.

Das Stück „Thriller” von Rod Temperton sowie das Medley „Motown Forever” von Johannie Vinson wurden beeindruckend von den 59 Musikern gespielt. Zum Abschluss gabs den Marsch von Julius Fucik unter rhythmischen mitklatschen des begeisterten Publikums.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert