Singen fördert die Zusammengehörigkeit

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Zu dem langen Reigen der Geehrten gehörten in Hilfarth auch langjährige Vorstandsmitglieder und Chorleiter sowie mit dem MGV Borussia Baal und dem MGV Wassenberg zwei im Jahr 1860 gegründete Jubiläumschöre.

Kreis Heinsberg. Zum zwölften Mal hat der Sängerkreis Heinsberg im Chor-Verband Nordrhein-Westfalen seine jährliche zentrale Ehrung veranstaltet, dieses Mal im Saal Sodekamp-Dohmen in Hückelhoven-Hilfarth.

Die Ehrungen wurden von Chorbeiträgen des MGV Eintracht Hilfarth und des MGV Borussia Baal umrahmt.

Nach der Begrüßung durch den Kreisvorsitzenden Michael Gornig erinnerte der Hückelhovener Bürgermeister Bernd Jansen als Schirmherr an das Wesen der Musik, Freude zu bereiten, und konstatierte, das Hobby Singen erfreue viele Menschen und fördere das Zusammengehörigkeitsgefühl. Eine gute Vereinswelt sei für die Städte und Dörfer wichtig.

Der nordrhein-westfälische Chorverbandspräsident Hermann Otto aus Siegen freute sich, dass die Veranstaltung mit dem Sängergruß begonnen wurde, es gelte Traditionen zu bewahren und Neues zu wagen. Er betonte, die zu ehrenden Sängerinnen und Sänger hätten sich um den Verband verdient gemacht, und dankte für das soziale Engagement.

Ohne Gesang als unmittelbare Ausdrucksform des Menschen sei das Leben in keiner Stadt, keinem Stadtteil oder keiner Gemeinde denkbar. Und die bestehenden Vereinigungen, immerhin in NRW 3200 Chöre mit über 40.000 Mitgliedern, seien vokal und instrumental ehrenamtlich tätig. Die 1500 Chorleiter im Verband erhielten von ihm ein besonderes Dankeschön für ihre Arbeit.

Und dass Sänger und Sängerinnen sowie deren Angehörige auch spontan sein können und die alten Volkslieder noch beherrschen, zeigten die Anwesenden bei dem vom Präsidenten angestimmten Lied „Kein schöner Land”, das alle auswendig sangen. Sie dokumentierten damit, was ihr Präsident kurz vorher noch betont hatte: „Mitmachen ist wichtig, um zu zeigen, dass Singen Spaß macht.”
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