Siemens erweitert das Bahnprüfcenter in Wildenrath

Von: disch
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Hochgeschwindigkeitszüge im Prüfcenter Wildenrath: Siemens hat dort nun eine weitere Fläche gekauft und baut eine neue Halle. Foto: Siemens

Wegberg-Wildenrath. Die Siemens AG erweitert ihr Prüfcenter für Schienenfahrzeuge auf dem ehemaligen Flugplatzgelände in Wegberg-Wildenrath. Dies hat am Mittwoch die Stadtentwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Wegberg (SEWG) bekannt gegeben. Zwischen der SEWG und Siemens sei ein weiterer Kaufvertrag beurkundet worden.

Siemens erwerbe über 23 000 Quadratmeter im sogenannten Wegberg-Oval zur Erweiterung des Prüf- und Validationscenters und stärke zusätzlich den Standort.

Wie Siemens-Pressesprecher Georg Lohmann auf Anfrage erklärte, plane Siemens den Bau einer dritten Zugbildungshalle – vor allem aufgrund des Thameslink-Auftrages. Siemens wird ab 2016 für rund 1,8 Milliarden Euro 1140 neue ­Regionalzugwagen nach Großbritannien liefern. Die neue Halle – 260 Meter lang, 32 Meter breit und acht Meter hoch – verfügt über drei Gleise und alle gängigen Bahn­strom­systeme.

Sie wird als Anbau auch einen zweigeschossigen Sozialtrakt mit Büro- und Technik­flächen erhalten. Mit diesem Millionen-­Investment lege Siemens „ein weiteres Bekenntnis zum Standort Wildenrath“ ab, so Lohmann. Mit dem Bau der Halle soll im Oktober begonnen werden. Sie soll Mitte 2014 fertig sein.

Theo Schmitz, Geschäftsführer der SEWG, zeigte sich sehr erfreut über die erfolgreich zum Abschluss gebrachten Verhandlungen. Damit sei zugleich ein weiterer wichtiger Schritt zur Sicherung der vorhandenen und zur Schaffung neuer Arbeitsplätze in Wegberg und der Region getan. „Der Hochtechnologiestandort Wegberg habe durch die Erweiterung eine langfristige und nachhaltige Wertschätzung erhalten“, erklärte Wegbergs Bürgermeister Reinhold Pillich in seiner Funktion als SEWG-Aufsichtsratsvorsitzender.

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