Kreis Heinsberg - Seniorenbeirat: Franz-Josef Lennertz einstimmig gewählt

Seniorenbeirat: Franz-Josef Lennertz einstimmig gewählt

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Kreis Heinsberg. Er trägt den - selbst nach Ansicht der Verwaltung etwas sperrigen - Namen „Beirat für Senioren und Generationenfragen” und ist seit einigen Wochen Bestandteil der vorparlamentarischen Arbeit im Kreis Heinsberg.

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels hatte der Kreisausschuss im Juni die Einrichtung eines solchen Beirates beschlossen. Die Schaffung von Seniorenbeiräten gehört zu den freiwilligen Aufgaben der Kreise.

Um ein aufwendiges Wahlverfahren zu vermeiden, wurde die Möglichkeit genutzt, die Mitglieder des Beirates durch den Kreistag berufen zu lassen. Dies gestaltete sich vor dem Hintergrund einer langjährigen kontinuierlichen Zusammenarbeit zwischen dem Kreis Heinsberg und der Arbeitsgemeinschaft Senioreninitiativen im Kreis Heinsberg problemlos, berichtete die Pressestelle des Kreises Heinsberg.

Die konstituierende Sitzung des Seniorenbeirates fand im Beisein von Landrat Stephan Pusch statt. Dem Beirat gehören 13 Mitglieder an. Acht Mitglieder stammen aus den Reihen der Senioreninitiativen, jeweils zwei Mitglieder aus dem Bereich Familie und Jugendarbeit sowie ein Mitglied aus Reihen der Fraueninitiativen. Als Vorsitzender wurde Franz-Josef Lennertz einstimmig gewählt, Stellvertreterin wurde Mali Berger.

Die Arbeit des Beirates wird als politische Beteiligungsmöglichkeit im vorparlamentarischen Raum angesehen. Im Falle des Seniorenbeirates soll dieser die Arbeit des Kreistages und seiner Ausschüsse sowie die der Verwaltung unterstützen beziehungsweise Anregungen unterbreiten. Um eine überparteiliche Arbeit des Beirates zu gewährleisten, wurde darauf verzichtet, Vertreter der im Kreistag vertretenen Parteien in den Beirat zu entsenden.

Der neue Beirat versteht sich als Mittler zwischen Rat und Verwaltung einerseits und den von ihm vertretenen Bevölkerungsgruppen andererseits. Dabei verfolgt er unterschiedliche Ziele. Der Beirat will den Senioren eine Stimme im Prozess der politischen Entscheidungsfindung geben. Er will weiterhin die Potenziale, das Wissen und die Erfahrung der älteren Generationen für die Bürgergesellschaft nutzbar machen, aber auch den Brückenschlag zur jüngeren Generation fördern.

Der Beirat kann darüber hinaus Anregungen und Anfragen über die Fachausschüsse an den Kreistag oder den Kreisausschuss richten. Umgekehrt kann der zuständige Fachausschuss bei bestimmten Fragestellungen den Beirat beteiligen. Der Beirat möchte daher eng mit den Senioreninitiativen im Kreis sowie mit der Gesundheits- und der Pflegekonferenz und den dazu gegründeten Arbeitsgruppen - insbesondere der Arbeitsgruppe „Älterwerden im Kreis Heinsberg” - zusammenarbeiten.

Im Jahr 2010 und auch in den folgenden Jahren will der Beirat einmal pro Quartal tagen, bei besonderem Bedarf auch häufiger.
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