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Senioren-Union: „Eine Gesellschaft ohne Kinder hat keine Zukunft”

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Willkommen in Oberbruch: Prof. Dr. Otto Wulff, Bundesvorsitzender der Senioren-Union (Mitte), wurde vom SU-Kreisvorsitzenden Winand Ruland, vom Bundestagsabgeordneten Leo Dautzenberg sowie von Marwin Altmann als JU-Kreisvorsitzendem und dessen Vorgänger Alexander Scheufens (v.l.n.r.) begrüßt. Foto: Wolters

Kreis Heinsberg. Die kleine Hermine Helene, gerade mal ein paar Stunden alt, war „schuld”, dass aus dem gemeinsamen Auftritt des Bundesvorsitzenden der Jungen Union (JU), Philipp Mißfelder, und des Bundesvorsitzenden der Senioren-Union (SU), Prof. Dr. Otto Wulff, in der Oberbrucher Festhalle nur ein Solo für den Senior wurde.

Der Junior im Duo war am Vorabend der Veranstaltung erst Vater geworden.

Von knapp 50 Zuhörern überwiegend älteren Semesters wurde er aber auch alleine nicht weniger herzlich mit viel Applaus empfangen. Die offizielle Begrüßung übernahm der neue JU-Kreisvorsitzende Marwin Altmann, der die gute Zusammenarbeit mit der SU lobte und sie als „tollen, verlässlichen Partner” bezeichnete.

Wichtig sei, dafür zu sorgen, dass die Generation der jetzt 20-Jährigen im Kreis Heinsberg bleibe. Dem stimmte auch der CDU-Bundestagsabgeordneter Leo Dautzenberg als Moderator der Veranstaltung zu. Wulff lobte er für die gemeinsam mit Mißfelder initiierten gemeinsamen Auftritte, mit der beide eindrucksvoll zeigen würden, dass die Union für Generationengerechtigkeit stehe.

In einer eindrucksvollen Rede verdeutlichte Wulff seinen Zuhörern dann, was für ihn „die Union” ist. Sie praktiziere den Zusammenschluss von Jung und Alt wie nie eine andere Partei zuvor. Schon heute sei ein Drittel der Wahlberechtigten über 60 Jahre alt, gab er dabei zu bedenken.

Da diese proportional stärker zur Wahl gehen würden, werde diese Altersgruppe bei den Wahlen am 27. September einen Anteil zwischen 43 bis 45 Prozent an der Wählerschaft haben, betonte er. „Die Älteren werden im Wesentlichen mit entscheiden, wo die Reise hingeht.”

Wichtig für die Zukunft sei, die Familienpolitik der Partei durchzusetzen, so Wulff weiter. Und wenn man „das C” als Verpflichtung empfinde, müsse man mit Kindern mehr verbinden als nur eine soziale Absicherung. Kinder seien Sinn des Lebens, Bereicherung und Erfüllung. „Eine Gesellschaft ohne Kinder hat keine Zukunft.” Es dürfe nicht sein, dass eine Frau mit drei Kindern auf der Straße als Sozialfall bezeichnet werde. „Dann ist was falsch”, so Wulff. Wichtig sei die Investition in Bildung.

Auch eine vielgestaltige Gesellschaft müsse sich an einheitlichen Werten orientieren und diese stünden im Grundgesetz, bezog er dann auch beim Thema Migration eindeutig Stellung. Dies tat auch Heinrich Meuffels, der Ehrenvorsitzende des CDU-Kreisverbandes, der das Thema Abtreibung in die Diskussion einbrachte. Die hohe Zahl von Abtreibungen sei „für uns als Wohlstandsstaat eine ganz traurige Situation”, erklärte er.
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