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Seelsorger betreut Projekte in Afrika

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Die beiden Schwestern des Augu
Die beiden Schwestern des Augustinerordens an der Seite von Norbert Schmitz wurden bei einem Überfall verletzt. Das Mutterhaus des Ordens wurde darüber von der Reisegruppe informiert. Repro:Sommer

Wegberg/Bujumbura. Sechs Jahre lang wirkte Klaus Buyel als Missionar im zentralafrikanischen Burundi. Den Kontakt - mehr noch: die Liebe zu diesem Land, insbesondere aber zu den Menschen dort hat Buyel, nie verloren.

So sind dem Geistlichen, der seit mehr als zwei Jahrzehnten als Seelsorger die Pfarrgemeinden von Arsbeck und Wildenrath betreut, die Sorgen und Nöte der Menschen in Burundi ans Herz gewachsen. Jedes Jahr im Sommer reist Klaus Buyel für mehrere Wochen in dieses, eines der ärmsten Länder der Welt, wo er bereits seit Jahrzehnten unterschiedliche Hilfsprojekte betreut.

Bei diesen Reisen wird Klaus Buyel schon seit Jahren von Menschen begleitet, die die Hilfsprojekte in der Heimat und in Afrika tatkräftig unterstützen. Zu diesen Helfern gehört auch Norbert Schmitz, der Klaus Buyel dieses Mal zum siebten Mal begleitet. Dabei hat sich Schmitz als gelernter Elektroniker und handwerklicher „Allrounder” fast schon unentbehrlich gemacht.

Auch bei dieser Reise stand der Transport von einigen Fahrzeugen vom Seehafen Daressalam in Tansania nach Bujumbura, der Hauptstadt Burundis, im Vordergrund der vielfältigen Aktivitäten.

Die Ankunft der Reisegruppe in Afrika, zu der neben Klaus Buyel und Norbert Schmitz das Ehepaar Helene und Artur Tellers aus Wildenrath gehörte, war verbunden mit einem Schock: Als erstes erfuhren sie vom Überfall auf die Nonnen des Augustinerordens. Bei einem Besuch der Ordensschwestern im Hospital verschafften sich Pfarrer Buyel und seine Mitreisenden einen Überblick über diesen Anschlag und informierten das Mutterhaus des Ordens in Neuss.

Tags darauf brach die Gruppe nach Daressalam auf, um einen Krankenwagen, eine Spende des Kreises Heinsberg, einen VW und einen VW-Bus, nach Bujumbura zu überführen. Rund 4000 Kilometer fuhr die Gruppe dabei durch unwegsames Gelände. Während dieser insgesamt anderthalb Wochen dauernden Hin- und Rückreise mussten auch einige Reparaturen durchgeführt werden.

Zunächst machte eine Kupplung schlapp und musste neu eingestellt werden. Dann war es ein Bremszylinder, den Schmitz gangbar machte. Schließlich galt es, Blattfedern auszubessern sowie ein Radlager und einen Simmering zu erneuern. Nach großen Strapazen kam die Gruppe dennoch wohlbehalten mit den Fahrzeugen in Bujumbura an.

Dort wurde dem Hospital, in dem ein bei dem Überfall verletzter Priester und ein Fahrer untergebracht waren, ein Besuch abgestattet. Die Reisenden trafen sich auch mit Abbé George Rokundu, mit dem sie die im Bau befindliche Krankenstation in Magara besuchten. Auch standen Besuche eines Fischerei- und eines Gemüseanbau-Projektes an, die Klaus Buyel unterstützt.

Neben dem Verteilen von Hilfsgütern und Spendengeldern wurden zudem alle Reparaturen durchgeführt, die in der Kürze der Zeit zu realisieren waren. Somit hatte Schmitz auch in den weiteren Tagen seines Aufenthaltes in Burundi alle Hände voll zu tun. Seine Vorgesetzten von der Düsseldorfer Berufsfeuerwehr, die dem engagierten Wildenrather für diese Reise eine Woche Sonderurlaub gewährten, werden sicherlich all diese humanitären Aktivitäten ihres engagierten Mitarbeiters mit Wohlwollen registrieren.

Während Norbert Schmitz und das Ehepaar Tellers Ende der kommenden Woche wieder in Wildenrath erwartet werden, wird Pfarrer Klaus Buyel noch einig Tage in Burundi bleiben, um seine Projekte zu begleiten.
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