Schwarz-weiß malen kann auch schon mal kreativ sein

Von: hewi
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Aus ganz NRW kommen Teilnehmerinnen zur Sommerakademie nach Hohenbusch, wie z. B. Irene Obertse-Dommes und Christa Olzen aus Wuppertal. Foto: Koenigs

Erkelenz-Hohenbusch. Es ist die inzwischen 22. Sommerakademie, die derzeit unter der Leitung des Künstlers Peter Valentiner stattfindet. Seit 1997 ist Hohenbusch Heimat der Akademie geworden.

Die Teilnehmer haben wieder eine große Auswahl an kreativen Themen, Materialien und Techniken. Von Holz über Stein, Stahl und Filz bis hin zu Textilien und natürlich Leinwand reicht das Spektrum. Das Angebot bringe den Menschen die Möglichkeiten der Kunst näher und schärfe ihre Sinne, erklärt Peter Valentiner.

Und das beschränkt sich nicht auf Hohenbusch. Bereits Ende Mai fand eine zweiwöchige Studien- und Malreise unter der Leitung Valentiners nach Zypern statt.

Viele der Teilnehmer kommen schon seit Jahren nach Hohenbusch, um in einer inspirierenden Umgebung bei kreativem Tun Entspannung und zugleich Herausforderung zu finden. Zum Beispiel Elfriede Schultz aus Aachen, die seit zehn Jahren jeden Sommer nach Hohenbusch kommt, um sich von Valentiner und seinen Kollegen in verschiedenen Maltechniken und Stilen schulen zu lassen. „Ich male nach einer realen Bildvorlage aus dem eigenen Garten”, erklärt sie.

In diesem Jahr bietet Valentiner einen Kursus in einer Technik an, deren italienischer Name „Chiaroscuro” lautet, was übersetzt soviel wie Hell-Dunkel-Malerei bedeutet. Dafür wird die Leinwand zuerst einmal in tiefes Schwarz getaucht, bevor darüber das Bild Gestalt annimmt. „Die Technik ist sehr alt und wurde schon von den großen Meistern verschiedener Epochen angewendet”, so Valentiner. Für Elfriede Schultz stellt dies eine Herausforderung dar, der sie sich gerne stellt. Auf dem dunklen Grund soll nun ein Bild von leuchtendem Mohn entstehen. Der Reiz dieser Technik liegt darin, dass vor dem dunklen Untergrund die Farben mehr Plastizität und Kontur erlangen. Das Bild wirkt lebendiger.

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