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Schulterschluss soll Qualität verbessern

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Fototermin vor dem Kreishaus: Die Regionale Bildungskonferenz für den Kreis Heinsberg tagte jetzt zum dritten Mal. Das Motto lautete: „Gemeinsam Verantwortung übernehmen!“

Kreis Heinsberg. „Es ist wichtig, dass man vor Themen wie Mobbing, Schulabsentismus und psychische Gesundheit nicht die ­Augen verschließt, sondern auf breiter Ebene Lösungsmöglichkeiten erörtert. Genau dies soll heute hier geschehen.“ Dies stellte Landrat Stephan Pusch vor rund 70 Vertreterinnen und Vertreter von Schulen, Schulträgern, Schulaufsicht, Kindertagesstätten und weiterer Institutionen fest, die sich zur dritten Regionalen Bildungskonferenz unter dem Titel „Gemeinsam Verantwortung übernehmen!“ im Heinsberger Kreishaus trafen.

Im Rahmen der Arbeit des Regionalen Bildungsnetzwerkes geht es um die Idee eines ganzheitlichen Bildungsverständnisses, bei dem über Altersgrenzen hinweg schulisches und außerschulisches Bilden und Erziehen in den Mittelpunkt gestellt wird. Der Landrat wies auf die vielfältigen Aktivitäten im Bildungsbereich im Kreis Heinsberg hin und führte weiter aus, dass der gemeinsame Schulterschluss aller Beteiligten im weit gefassten Bildungsbereich die Chance biete, die Qualität der Bildung und die Rahmenbedingungen für Bildung im Kreis zu verbessern. Dabei dürfe man die Themenvielfalt bildungspolitischer Aufgaben nicht außer Acht lassen.

Von der Oberen Schulaufsicht der Bezirksregierung Köln sprach die Leitende Regierungsschuldirektorin Christa Kuhle ein Grußwort. Sie lobte die hohe Bereitschaft im Kreis Heinsberg, am wichtigen Thema „Gemeinsam Verantwortung übernehmen!“ mitzuarbeiten, ein Thema, das die Kooperationen konkretisiere und den Einsatz lohne, das heißt für Kinder und Jugendliche auch spürbar wirksam werden solle. Sie empfand es als wohltuend, dass sich das vergleichsweise große Gremium der Bildungskonferenz mit einem meist knapp gefassten Zeitrahmen nur einem Themenfeld widme. So seien denn auch durchaus konkrete Ergebnisse zu erwarten. Christa Kuhle: „Gemeinsam werden wir heute Wege erarbeiten, wie wir Hilfen anbieten und möglichst auch präventiv tätig sein können. Dabei fangen wir nicht bei null an: Schon immer haben wir uns darum gekümmert, Kindern und Jugendlichen und auch ihren Eltern zu helfen.“

Bei dieser dritten Bildungskonferenz unter der kollegialen Leitung von Schulaufsichtsbeamtin Dr. Hildegard Hosterbach und dem Leitenden Kreisverwaltungsdirektor Franz-Josef Dahlmanns ging es einmal mehr darum, Empfehlungen für die weitere Arbeit in der Region auszusprechen. Dazu hatte das Bildungsbüro, federführend von pädagogischer Mitarbeiterin Annette Sielschott, eine thematische Einführung sowie drei Fachforen zu den Themen Schulabsentismus, Mobbing und psychische Gesundheit mit den Moderatoren Uwe Sonneborn, Annette Greiner und Daniela Müller (alle drei von der Schulpsychologischen Beratungsstelle im Kreis Heinsberg) organisiert. Dabei ging es unter anderem um die Reintegration betroffener Schüler in gemeinsamer Verantwortung beim Schulabsentismus, beim Mobbing um das Handeln in krisenhaften Situationen in schulischer Verantwortung und bei der psychischen Gesundheit um präventive Ansätze und frühe Hilfe. Die Ergebnisse der Fachforen wurden dokumentiert und werden nun vom Regionalen Bildungsbüro ausgewertet, um konkrete Maßnahmen folgen zu lassen. Dazu sollen schwerpunktmäßig diese Aufgaben angegangen werden: die Bestandsaufnahme von bestehenden Netzwerken, die Einbindung der Netzwerke in eine vertiefende und integrative Weiterarbeit zu den Themen und die Intensivierung von Angeboten zu den Themen.

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