Aachen/Heinsberg - Schüler engagiert bei Robot-Games dabei

Schüler engagiert bei Robot-Games dabei

Von: ansc
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Team Catherpilla vom Kreisgymn
Team Catherpilla vom Kreisgymnasium Heinsberg war eines von vier Teams aus Heinsberg und Hückelhoven, das beim landesweiten Roboterwettbewerb an der RWTH Aachen teilgenommen hat. Foto: ZDI

Aachen/Heinsberg. Natürlich wollten sie alle gewinnen, aufs Siegertreppchen steigen und am Ende ins Finale einziehen. Doch beim diesjährigen ZDI-Roboterwettbewerb ging es schlichtweg um mehr als nur Sieg und Niederlage.

Zukunft, Innovation und besonders der Spaß an Technik standen in diesen Tagen in ganz Nordrhein-Westfalen an erster Stelle. Denn an insgesamt acht Hochschulstandorten in NRW messen sich derzeit rund 1000 Schüler mit ihren selbstprogrammierten Robotern. An der RWTH in Aachen fiel am vergangenen Freitag der Startschuss für die ersten 13 Teams.

Zum sechsten Mal

Mit dem Kreisgymnasium Heinsberg, dem Gymnasium aus Hückelhoven und der Gesamtschule Eschweiler nahmen gleich drei Schulen aus der Städteregion am Wettbewerb teil, der in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal stattfindet. „Unser Ziel ist es, möglichst viele Schüler an die Technik heranzuführen. Über solch einen Wettbewerbscharakter ist uns das in der Vergangenheit stets gut gelungen”, verriet Organisator Rainer Hagedorn von der Gemeinschaftsoffensive Zukunft durch Innovation (ZDI).

Auf die Schulen wartete eine echte Herausforderung. Ihre aus Lego zusammengebauten Roboter mussten innerhalb von 2:30 Minuten einen anspruchsvollen Parcours bewältigen, der in diesem Jahr unter dem Motto „Food Factor - Sichere Lebensmittel im Fokus” stand. Getreide ernten, Fische fangen oder Bakterien entfernen hießen die einzelnen Stationen in diesem Parcours, eine Jury vergab für jede bestandene Aufgabe Punkte. „Für die Schulen ist das alles quasi Neuland. Bei der Aufgabe, den Roboter möglichst gut zu programmieren, werden sie ins kalte Wasser geworfen”, meint Hagedorn.

Ebenso wie alle anderen Teilnehmer stellten sich die Schüler des Kreisgymnasiums Heinsbergs, die gleich mit drei Teams vertreten waren, der Herausforderung mit großer Freude. „Wir haben in den letzten Monaten zunächst schulintern einen kleinen Wettbewerb gehabt, bevor wir uns nun auf diese Aufgaben vorbereitet haben. Das Interesse an Technik ist dadurch auf jeden Fall größer geworden”, erzählte beispielsweise Miguel Weirauch.

Am Ende des langen Tages konnte es letztlich nur einen Sieger geben, der sich für die Endrunde am 30. Juni in Wuppertal qualifizierte. Für die Schulen aus Eschweiler, Heinsberg und Hückelhoven reichte es dabei leider nicht für einen vorderen Platz: Das Team KGH 277 und das Team Catherpilla (beide Kreisgymnasium Heinsberg) landeten punktgleich auf Platz 6, Team Günther and the sunshine boys (ebenfalls Kreisgymnasium Heinsberg) auf Platz 9 und das Team der Roboter (Gymnasium Hückelhoven) auf Platz 12.

Ganz oben aufs Treppchen schafften es die Schüler aus Rheinbach. Doch das Interesse für Technik war bei allen geweckt, eine erneute Teilnahme im kommenden Jahr ist damit sicher nicht ausgeschlossen.
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