Schüler am Fall der Mauer in Berlin beteiligt

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Ubergabe des Dominosteines durch Leo Dautzenberg (2.v.r), Mitglied des Deutschen Bundestages, an die Selfkantschule. Weiter im Bild Bürgermeister Herbert Corsten, Manfred Viethen und die Schüler, die am Projekt mitwirken (v.r.). Foto: agsb

Selfkant. Hoher politischer Besuch in der Selfkantschule. Die Zehnerklasse begrüßte MdB Leo Dautzenberg sowie Bürgermeister Herbert Corsten. Der Bundestagsabgeordnete war aus einem ganz besonderen Grund in der Selfkantschule zu Gast.

Über einen Internetaufruf des Berliner Kulturvereins wurde Lehrer Manfred Viethen auf eine ausgefallene Domino-Aktion zum Gedächtnis an den Mauerfall vor 20 Jahren aufmerksam.

1000 Domino-Steine stellt der Kulturverein zur Verfügung, um am 9. November zum 20. Jahrestag des Mauerfalls in Berlin die Mauer auf ungewöhnliche Weise nochmals zum Einsturz bringen zu können.

Die Freude bei Manfred Viethen war groß, als die Selfkantschule bei der Verlosung Glück hatte und einen Domino-Stein zugesprochen bekam. Dieser Domino-Stein, beinahe in der Größe eines Mauerblocks an der Berliner Mauer, wurde nun durch eine Spedition nach Höngen geliefert und durch Leo Dautzenberg als bundespolitischer Vertreter des Kreises Heinsberg an die Schule offiziell überreicht.

Manfred Viethen, der Initiator des Projekts an der Schule, hat sich gemeinsam mit zehn Schülerinnen und Schülern dazu entschlossen, diesen Stein zu bemalen. Als Motiv werden zwei stilisierte Personen zu sehen sein, die stellvertretend für die Gemeinde Selfkant und die Stadt Görlitz stehen. Diese geben sich die Hand und pflanzen eine Blume.

Am 9. November, dem Tag des Mauerfalls, werden die Steine auf dem ehemaligen Verlauf der Mauer vor dem Brandenburger Tor aufgestellt. Einmal angestoßen, sollen sie wie bei einem Domino-Spiel nacheinander umfallen.

Die Schüler, die an dieser Aktion mitwirken, werden live in Berlin dabei sein.
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