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Schon wieder vergiftete Greifvögel in Wegberg entdeckt

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Im Kreisgebiet Heinsberg sind erneut tote Greifvögel entdeckt worden. Foto: ddp

Wegberg. Die Tötung von Greifvögeln findet offenbar kein Ende. Auf Grund der Berichterstattung in unserer Zeitung wurden dem Komitee gegen Vogelmord und dem Naturschutzbund (Nabu) aus der Bevölkerung weitere tote Mäusebussarde gemeldet.

Im Bereich Wegberg, Ortsteile Harbeck/Berg, Holtum und Uevekoven waren es insgesamt vier Tiere, von denen drei geborgen werden konnten.

Bei zwei Tieren stellte das Staatliche Untersuchungsamt in Krefeld die Diagnose, dass die Tiere mit großer Wahrscheinlichkeit vergiftet wurden. Auch äußerliche Anzeichen wiesen auf eine akute Vergiftung hin. Die Tiere werden jetzt auf das eingesetzte Gift hin untersucht.

Beim dritten Tier bestätigte sich der Verdacht eines unnatürlichen Todes nicht. Ein weiterer Mäusebussard aus dem Bereich Wegberg-Merbeck wurde mit äußerlichen Vergiftungsanzeichen in Krefeld eingeliefert. Hier steht die Diagnose noch aus.

In Fällen tot aufgefundener Tiere bittet der Nabu darum, sich umgehend unter 0171/3867379 zu melden.
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