Schneller Sporthallenbau beeindruckt die Politiker

Von: disch
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Fast fertiggestellt: Die neue
Fast fertiggestellt: Die neue Doppel-Turnhalle vom Berufskolleg des Kreises Heinsberg in Erkelenz an der Westpromenade wurde in unmittelbarer Nachbarschaft zur vorhandenen Sporthalle errichtet.

Kreis Heinsberg. Wieder einmal tagte der Bauausschuss des Kreises Heinsberg vor Ort in einer kreis­eigenen Liegenschaft, diesmal im Berufskolleg in Erkelenz an der Westpromenade. Denn im Rahmen des Maßnahmenkatalogs zur Umsetzung des Konjunkturpaketes II war dort die vorhandene Sporthalle energetisch saniert und eine neue Doppelturnhalle gebaut worden.

Die Kommunalpolitiker nahmen den fast fertiggestellten Sporthallenbau in Augenschein und zeigten sich beeindruckt: „Superschnell” sei dieser Bau realisiert worden, hieß es aus Reihen der Ausschussmitglieder. Und auch Ausschussvorsitzender Gerhard Krekels (SPD) bescheinigte der Verwaltung und den Firmen „eine stramme Leistung” bei der Umsetzung dieses Projekts.

Im Juni 2010 war der Erste Spatenstich erfolgt. Planung und Bauleitung oblagen dem Architekturbüro Greven aus Hückelhoven. Im Zusammenhang mit dem Turnhallen-Neubau war im Auftrag der Stadt Erkelenz auf dem in direkter Nachbarschaft zum Willy-Stein-Stadion gelegenen Grundstück ein städtischer Gebäudeteil mit Umkleide- und Aufenthaltsräumen errichtet worden.

Die energetische Sanierung der vorhandenen Sporthalle umfasste neben dem Austausch der Fensteranlagen und der Demontage der veralteten, unwirtschaftlichen Lüftungsanlage den Einbau einer effizienten sogenannten statischen Heizung mit Deckenstrahlplatten. Außerdem wurden die Fassade und die Dachflächen des Sozialtraktes mit einem Wärmedämmverbundsystem versehen.

Der vorgegebene Kostenrahmen in Höhe von 2,396 Millionen Euro wurde nach Angaben der Kreisverwaltung eingehalten.

„Eine Halle, auf die wir sehr stolz sind” präsentierte die stellvertretende Leiterin des Berufskollegs, Gabriele Kaspers, den Ausschussmitgliedern. Zukünftig werde es möglich sein, dass rund 90 Prozent des obligatorischen Sportunterrichts auch wirklich erteilt werde; bislang habe die Quote nur knapp über 50 Prozent gelegen. In den Abendstunden sowie an den Wochenenden soll die neue Halle - wie bereits die alte - Sportvereinen zur Verfügung stehen.

Das Archivbüro im Heinsberger Kreishaus soll im kommenden Jahr grundlegend erneuert werden. Darüber wurde der Bauausschuss unterrichtet.

Neben einer Neumöblierung der fünf Arbeitsplätze und des Benutzerbereiches (Kostenschätzung: 40.000 Euro) ist eine Sanierung des Büros (42.000 Euro) vorgesehen. Geplant ist die Erneuerung des Bodenbelags, der Einbau einer Akustikdecke, die Modernisierung der Lüftungskanäle und elektrotechnischen Anlagen sowie die Erneuerung des Decken- und Wandanstrichs und der Austausch eines Fensters.

Beim Blick auf geplante Investitionsmaßnahmen im kommenden Jahr kam im Bauausschuss auch der Haupteingang des Heinsberger Kreishauses zur Sprache. In der Praxis habe sich gezeigt, dass die vorhandene Drehtüranlage (von „Fehlkonstruktion” und „Sparen an der falschen Stelle” war die Rede) nicht den Erfordernissen gerecht werde. Zudem stelle sie eine „Kältebrücke” dar.

110.000 Euro sind nun für Rückbau und Neuplanung sowie der Einbau einer Schleusentüranlage veranschlagt worden.

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