Hückelhoven - Schacht 3 bald als Sonderstempel auf Briefmarken

Schacht 3 bald als Sonderstempel auf Briefmarken

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Franz Josef Sonnen (li.) hatte die Idee, von der Bürgermeister Jansen natürlich angetan ist: Der Förderturm wird vom Wahrzeichen zum Botschafter Hückelhovens. Foto: N. Schuldei

Hückelhoven. Wer will das bestreiten? Die Zeche hat der Stadt ihren Stempel aufgedrückt. Das kann man bald sogar ganz wörtlich nehmen: Am 6. September ist Stempeltag.

Dann darf der Förderverein Schacht 3 offiziell auf Briefmarken der Deutschen Post den Sonderstempel mit dem Förderturm auf dem alten Schachtgelände als Motiv drucken.

Natürlich gibt es für diese Aktion, die nicht nur Philatelisten erfreut, einen triftigen Grund: Im September 1934 hat das damalige „Preußische Oberbergamt in Bonn” die Urkunde über die Betriebsgenehmigung von Schacht 3 ausgestellt. Bis heute übrig geblieben und als sichtbares Zeichen der Bergbauvergangenheit für Hückelhoven prägend, ist das Fördergerüst. Ein Denkmal.

Das Stahlkonstrukt ziert denn auch den Sonderstempel, der mit dem Segen der Deutschen Post deren Briefmarken entwerten wird.

Der Förderverein Schacht 3 mit dessen Vorsitzenden Franz-Josef Sonnen wird in zunehmendem Maße zum Werbeträger für die Stadt Hückelhoven in der Nach-Kohle-Zeit: Es war Sonnen, der die Stempel-Idee hatte und der sie mit der ihm eigenen Beharrlichkeit bei den zuständigen Stellen verfolgte und schließlich verwirklichte.

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