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Roborockets: Mit Teamwork voll überzeugt

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Die „Roborocket” erreichten
Die „Roborocket” erreichten beim Wettbewerb in Rheine hervorragende Platzierungen. Acht Wochen Arbeit nach er Schule wurden damit belohnt.

Erkelenz. Die Roborockets vom Cusanus Gymnasium haben erfolgreich am Roboterwettbewerb „First Lego League” in Rheine teilgenommen.

Dort stellen Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis 16 Jahren ihre Fähigkeiten in einem naturwissenschaftlichen Teamprojekt unter Beweis.

Der diesjährige Wettbewerb stand unter dem Motto „Food Factor-Lebensmittelsicherheit”. Die Schüler Sebastian Bodin, Hüseyin Capraz, Tom Klein, Daniel Raczek, Christian Ruppel und Hannes Schulten machten sich mit ihrer Lehrerin Renate Thies und ihren Lehrern Marcus Coenen und Richard Kucharek auf den Weg nach Rheine zum Regionalwettbewerb. Vor Ort mussten die „Roborockets” in mehreren Disziplinen gegen elf andere Teams antreten, wobei insgesamt vier ausgezeichnete Platzierungen erreicht werden konnten.

Ein zentraler Fokus lag natürlich auf dem „Robot-Game”. Dort haben die Jungen die Aufgabe, im Vorfeld einen Roboter zu planen, zu konstruieren und zu programmieren, der am Wettbewerbstag auf dem vorgegebenen Spielfeld innerhalb von 2,5 Minuten bestimmte Aufgaben lösen muss. „Besonders kniffelig ist der weiße Lebensmittelcontainer, den muss der Roboter packen, abschleppen und in die Heimatbasis bringen können - das klappt nicht immer so gut, aber die Jungs arbeiten dran!” meint Renate Thies. In dieser Disziplin konnten die Rockets einen soliden Platz fünf belegen.

Neben der Vorbereitung auf das Robot-Game mussten die Schüler einen Forschungsauftrag zum Thema „Lebensmittelsicherheit” ausarbeiten und haben sich dazu mit der Legende der „Fünf-Sekunden-Regel” beschäftigt. Danach soll man Lebensmittel noch essen können, die nach dem Sturz auf den Boden innerhalb von fünf Sekunden aufgehoben werden. Die Rockets überzeugten die Jury nach anfänglichen technischen Schwierigkeiten mit ihrer kreativen Forschungspräsentation und konnten sich in der Disziplin den dritten Platz sichern.

Acht Wochen lang arbeiteten die jungen Cusaner nachmitttags neben der regulären Schulzeit an ihrem Projekt. Unterstützt wurden sie dabei von ihren Informatiklehrern Renate Thies und Marcus Coenen. „Besonders wichtig ist uns in der ganzen Zeit der Teamgeist und die kooperative Arbeit zwischen den Schülern”, so Marcus Coenen.

Dies schlägt sich auch in der besonderen Stärke des Teams nieder, dem Teamgeist. So konnten die Roborockets vor allem in der Disziplin „Teamwork” überzeugen, in der es auf die gute Zusammenarbeit zwischen den Jugendlichen und auf das gemeinsame Meistern einer Aufgabe ankommt. „Darauf sind wir besonders stolz, denn der zweite Platz zeigt, dass unsere Schüler auch am Wettbewerbstag vor einer unbekannten Jury aufeinander eingehen und sich gegenseitig respektieren”, erklärt Renate Thies.

Alles in Allem konnten die Roborockets vom Cusanus so in der Gesamtwertung den vierten Platz belegen. „Ein voller Erfolg, gerade weil bei uns am Cusanus nicht der Sieg im Vordergrund steht, sondern eine positive Arbeit zwischen den Schülern”, das findet auch die Schulleiterin Rita Hündgen.

Am Ende des Tages kehrten die Roborockets müde, geschafft, aber dennoch glücklich zurück nach Hause, hatten sie doch Platz vierten, dritten und zweiten Platz erreicht. „Schade - nur der erste, der fehlt jetzt noch. Aber den holen wir dann vielleicht nächstes Mal!” meint Christian, als er aus dem Auto steigt und seine Medaille festhält.
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