Renate Schell reflektiert die Loreley von Begas

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Kreis Heinsberg. Welcher Museumsbesucher kennt sie nicht, die gefährlich-verführerische weibliche Gestalt der Loreley aus dem 1835 geschaffenen Gemälde von Carl Joseph Begas im Kreismuseum Heinsberg? Begas versinnbildlichte die dämonische Macht der Rheinfee, die vor allem durch Heinrich Heines Gedicht „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten” zu einer Galionsfigur der deutschen Romantik wurde.

Die Künstlerin Renate Schell aus Übach-Palenberg ist der Sagengestalt ebenso „verfallen”. Aus ihrer heutigen Sicht als Künstlerin und Frau reflektiert sie mit zeitgenössischen Stilmitteln die Aspekte des perfekt-madonnenhaften und doch sinnlich-dämonischen Frauenbildes vergangener Zeiten. In der Reduktion ihrer Gemälde und Zeichnungen spürt sie dem Thema der Versuchung und Verführung nach und schafft so einen spannungsreichen Bogen zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Zur Eröffnung der Ausstellung „...und kämmt ihr goldenes Haar” am kommenden Sonntag, 26. April, um 11 Uhr sprechen Landrat Stephan Pusch und Museumsleiterin Dr. Rita Müllejans-Dickmann. Den musikalischen Rahmen gestaltet Dr. Burkhart Ollertz.

Die Ausstellung läuft bis zum 7. Juni und ist samstags von 14 bis 18 Uhr sowie sonn- und feiertags von 10 bis 12.30 Uhr und von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

Zur Kunsttour am Sonntag, 3. Mai, ist die Ausstellung durchgehend geöffnet.
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