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Regionalforstamt bietet Maien an

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Kreis Heinsberg. Das gehört zum Jahresablauf wie Weihnachten und Ostern: Angebeteten wird in der Nacht zum 1. Mai eine geschmückte, frische Birke ans Haus gestellt. Nur: Woher den Baum nehmen? Um Konflikte mit dem Gesetz und unnötige Schäden in Vorgärten, Alleen und Wäldern zu vermeiden, bietet das Regionalforstamt Rureifel-Jülicher Börde des Landesbetriebes Wald und Holz eine Möglichkeit zum legalen Erwerb des Maibaums. Denn das Fällen einer Birke ohne Zustimmung des Waldbesitzers oder Försters sei Sachbeschädigung und Diebstahl, wird betont.

Verliebte Jungs, die ihrer Liebsten einen Mai stecken wollen, können diesen gegen einen Obulus von zehn bis 20 Euro in der ­Teverener Heide erwerben, Vereine oder Gaststätten zahlen für große Birken 40 Euro. Der volkstümliche Preis, der gerade die entstehenden Kosten deckt, soll verhindern, dass Maien wild geschlagen werden. Dabei würden häufig auch größere Birken umgesägt, nur um an deren Spitze zu gelangen. Sollten Polizei- oder Forstbeamte solche Baumfrevler ertappen, werden diese angezeigt.

Der Forstbetriebsbezirk Selfkant gibt Maien am Freitag, 28. April, von 15 bis 18 Uhr im Staatswald Teverener Heide ab. Vom Wanderparkplatz bei Geilenkirchen-Grotenrath führen Schilder in den Wald zum Treffpunkt. Die Maien werden von Forstwirten eingeschlagen und auf Länge gesägt. Eine eigene Säge ist nicht gestattet.

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