Kreis Heinsberg - Raupen des Eichenprozessionsspinners werden bekämpft

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Raupen des Eichenprozessionsspinners werden bekämpft

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Eichenprozessionsspinner
Die Raupen des unscheinbaren Schmetterlings können ganze Eichen kahl fressen. Beim Menschen verursachen die feinen Härchen der Raupe allergische Reaktionen, Juckreiz und teilweise Asthmaanfälle. Foto: ddp

Kreis Heinsberg. Der Landesbetrieb Straßenbau NRW lässt in den kommenden Wochen an Bundes- und Landesstraßen auch im Kreis Heinsberg die Raupen des Eichenprozessionsspinners gezielt an den befallenen Bäumen bekämpfen.

Ab Mai beginnt die Raupenzeit des Eichenprozessionsspinners, einer von Juli bis September aktiven Mottenart. Die Raupen sind für den Menschen aufgrund ihrer giftigen Behaarung gefährlich. Bei Kontakt mit der Haut können starke Juckreize oder allergische Schockreaktionen auftreten. Werden Raupenhaare eingeatmet, kann es zu Entzündungen der Luftwege kommen.

Bei dem angewendeten Bekämpfungsverfahren werden die befallenen Bäume großflächig besprüht. Das aufgesprühte Mittel (Wirkstoff: Bazillus Thuringiensis) wird durch die jungen Raupen über die Nahrung aufgenommen und führt dazu, dass - durch eine Lähmung der Darmwand - die Raupen verhungern. Für Menschen oder Pflanzen ist dieses Mittel nicht schädlich. Damit sich das Mittel gleichmäßig auf den Bäumen verteilen kann, muss die Sprühaktion bei trockenem Wetter durchgeführt werden.

Da für die Bekämpfung der Raupen lediglich ein Zeitraum von wenigen Wochen zur Verfügung steht, sind die mit Schrittgeschwindigkeit fahrenden Fahrzeuge bei entsprechender Wetterlage ab den frühen Morgenstunden bis in den Abend hinein unterwegs, teilte der Landesbetrieb mit.

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