Übach-Palenberg - Raum für den Menschen erlebbar werden lassen

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Raum für den Menschen erlebbar werden lassen

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Übach-Palenberg. Mit einer Ausstellung von Skulpturen, die der Waldfeuchter Bildhauer Dirk Gottfriedt „Von der Linie zur Fläche – vom Rost zur Farbe“ betitelt, beendet das Künstler-Forum Schloss Zweibrüggen das Ausstellungsjahr 2014.

Die Ausstellung vom 14. September bis 5. Oktober wird wieder unterstützt von der Kunststiftung der Kreissparkasse Heinsberg. Dork Gotttfriedt war an der Kunstakademie Düsseldorf Mitarbeiter und Assistent des langjährigen Leiters der Akademie, Professor Norbert Kricke, und Leiter der dortigen Werkstatt für Metallbildhauerei.

Die Kunsthistorikerin Dr. Birgit Brunk aus Gießen, die bei der Eröffnung in das Werk und die Arbeiten von Dirk Gottfriedt einführen wird, sagt über ihn und sein Werk: „Die räumliche Auseinandersetzung mit abstrakten Themen steht bei dem Plastiker Dirk Gottfriedt im Vordergrund. Grundlegende Begriffe, wie Linie, Dynamik, Raum oder Farbe werden seit 45 Jahren immer wieder aufs Neue einer eindringlichen Prüfung unterzogen mit dem Ziel, den Raum für den Menschen greifbar und erlebbar werden zu lassen.“

Im Rahmen dieser Ausstellung sollen erstmalig Außenbereiche der Schlossanlage für die Präsentation von plastischen Objekten miteinbezogen werden. Dirk Gottfriedt will eine Reihe von großformatigen Werken mit der barocken Gartenanlage konfrontieren. In den Innenräumen des Schlosses sollen die Gegenüberstellungen von unterschiedlichen Werkgruppen in konzentrierter Form fortgesetzt werden. Einen Schwerpunkt bilden dabei aus Stahl geschweißte Scheiben-Skulpturen, die in den letzten Jahren entstanden sind.

Sichtbar wird dabei laut Birgit Brunk unter anderem eine neue Form der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Phänomen der Linie. Die Plastiken Gottfriedts markieren nach Ansicht der Kunsthistorikerin Positionen, die durchaus „verhandelbar“ seien: „Es gibt keine festgelegten Betrachterstandpunkte. Durch die Bewegung des Wahrnehmenden erschließt sich der Raum auf immer neue Weise.“

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