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Raiffeisenbank Heinsberg zieht trotz Krise ein positives Resümee

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Heinsberg. Die Raiffeisenbank Heinsberg verkündete bei ihrer Vertreterversammlung in der Heinsberger Stadthalle vor vollem Haus eine positive Geschäftsentwicklung.

Nach der Begrüßung der Vertreter durch Aufsichtsratsvorsitzenden Bernd Krückel verwies Bankdirektor Hans-Hubert Hermanns darauf, dass die Raiffeisenbank vor Ort trotz Finanzkrise ihre Aufgabe gut erfüllt habe.

Die Raiffeisenbank habe sich in der Krise als Hort der Stabilität erwiesen. „Dies hat vor allem zwei Gründe”, erklärte Hermanns: „Zum einen genießen die Einlagen bei den Volks- und Raiffeisenbanken den größtmöglichen Schutz. Zum anderen investieren die regionalen Volks- und Raiffeisenbanken für gewöhnlich nicht an internationalen Kapitalmärkten.”

Vorstandskollege Herbert Himmels trug den Jahresabschluss 2008 vor. Er erläuterte die markanten Zahlen der Bilanz und aus der Gewinn- und Verlustrechnung. Zum 31. Dezember betrug die Bilanzsumme der Raiffeisenbank Heinsberg demnach 755 Millionen Euro. Sie stieg damit gegenüber dem Vorjahr um 6,1 Prozent(43 Millionen Euro).

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen war leicht rückläufig, aber die Zahl der Privatinsolvenzen bewege sich weiterhin mit steigender Tendenz auf hohem Niveau. Schwerpunkte bei der Kreditvergabe seien trotz dieser Entwicklung Kredite für Gewerbe und Wohnungsbau gewesen. Die Gesamtausleihungen erreichten Ende 2008 409 Millionen Euro (plus neuen Millionen im Vergleich zum Vorjahr). Das Gesamtkundenkreditvolumen betrug zum Bilanzstichtag 561 Millionen Euro.

Die bilanziellen Kundeneinlagen erhöhten sich um 9,5 Prozent auf 552 Millionen Euro, das Gesamtkundenanlagevolumen stieg um fünf Millionen auf 896 Millionen Euro. „Unter Berücksichtigung angemessener Risikoaufwendungen ergibt sich ein Bilanzgewinn von 1.520.215,24 Euro gegenüber 2,07 Millionen Euro im Vorjahr”, erklärte Himmels weiter. Über die Verwendung waren sich Vorstand und Aufsichtsrat einig: Sechs Prozent Dividende auf das Geschäftsguthaben (367.302,12 Euro), Zuweisung zur gesetzlichen Rücklage von 249.600 Euro und andere Ergebnisrücklagen von 991.600 Euro Vortrag auf neue Rechnung 1713,12 Euro.
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