Erkelenz - Radfahrer trotzen in Erkelenz dem Regen

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Radfahrer trotzen in Erkelenz dem Regen

Von: hewi
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Dem Regen getrotzt: In mehreren Gruppen wurde zu unterschiedlich langen Fahrradtouren rund um Erkelenz gestartet. Foto: Peter Kerkhoff

Erkelenz. Beim zweiten Fahrradfrühling in Erkelenz hatten die Organisatoren von Stadt und Gewerbering nichts dem Zufall überlassen. Nur das Wetter konnten sie nicht beeinflussen. Und so standen sie zur Eröffnung am Sonntagmorgen auf dem Markt im Regen.

Trotzdem lud die stellvertretende Bürgermeisterin Astrid Wolters die anwesenden Radfahrer ein, auf den angebotenen Touren einen schönen Tag zu erleben. Dass man auch zukünftig in Erkelenz auf das Rad setzt, daran ließ Wolters keinen Zweifel, als sie betonte, dass diese Veranstaltung „im nächsten Jahr schon eine Erkelenzer Tradition” sei.

Auch vergaß sie nicht, einem Geburtstagskind zu gratulieren. Denn der Gewerbering feiert in diesem Jahr sein 60-jähriges Bestehen. Wolters´ Dank galt Helmut Dahlen vom Gewerbering, der gemeinsam mit Sandra Schürger und Nicole Stoffels vom Stadtmarketing maßgeblich an der Organisation des Fahrradfrühlings mitgewirkt hatte. Die Radtouren führten nach Tüschenbroich und Haus Hohenbusch, zum Lövenicher Feuerwehrmuseum, zum Kückhovener Flugplatz und entlang der Route gegen das Vergessen durch das Erkelenzer Land.

Die Innenstadt zeigte sich am Sonntag von ihrer gastfreundlichen Seite. Der Gewerbering hatte zum verkaufsoffenen Sonntag eingeladen. Institutionen, Vereine und engagierte Bürger machten mit. Es gab auch einen Trödelmarkt rund ums Rad sowie eine Versteigerung von Fundrädern an der Hauptbühne. Den ganzen Tag über erwartete die Besucher ein Programm auf der Bühne - mit Musik. Dies sorgte schon einmal für einen kleinen Vorgeschmack auf den Lambertusmarkt, der bald wieder die Massen nach Erkelenz ziehen dürfte.

Auf dem Johannismarkt lud der Kinderschutzbund zum sogenannten Menschenkicker ein. Dabei ersetzen die Spieler die Kickerfiguren und halten sich an den Stangen fest, von wo aus es gilt, Spielzüge aufzubauen und Tore zu schießen. Die stabile hölzerne Kickeranlage von neun mal vier Metern war von Schülern der Erkelenzer Hauptschule gebaut worden. Sie wird zukünftig das Spielmobil des Jugendamtes bereichern. Eine zweite Anlage wird derzeit gebaut. Sie soll in der Hauptschule bleiben und dort für Bewegung sorgen. Am Johannismarkt warb der Kinderschutzbund auch für das Turnier mit dem Menschenkicker, das am 11. Juni unter dem Motto „Erkelenz hängt sich rein” auf dem Franziskanermarkt stattfinden wird.

Gegen Mittag setzte sich am Sonntag die Sonne dann doch zumindest streckenweise durch und lockte Besucher in die Erkelenzer Innenstadt.
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