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Rachel würdigt Situation im Kreis als „vorbildhaft”

Von: anna
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CDU-Kreisvorsitzender Bernd Kr
CDU-Kreisvorsitzender Bernd Krückel (rechts) bedankte sich beim Dürener Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Staatssekretär Thomas Rachel für die Unterstützung. Foto: A. P. Thomas

Kreis Heinsberg. Beim CDU-Kreisverband Heinsberg stand nicht nur die Nominierung des Bundestagskandidaten auf dem Terminkalender, sondern auch der Kreisparteitag der Union war in der Selfkanthalle von Waldfeucht-Haaren angesagt.

Da diese Versammlung erst mit rund 40 Minuten Verspätung beginnen konnte, verzichtete Kreisvorsitzender Bernd Krückel auf seine geplante Rede. Während der Auszählung der Stimmen für die Wahlen der Delegierten zum Bundes- und Landesparteitag sowie zur Bezirksversammlung überließ er stattdessen Thomas Rachel das Wort.

Kompliment für Kreisvorstand

Seit dem Rückzug des ehemaligen Heinsberger Abgeordneten Leo Dautzenberg aus dem Bundestag betreute der Dürener Wahlkreisabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung die Heinsberger Anliegen in Berlin. Obwohl er das auch bis zur nächsten Bundestagswahl im Herbst nächsten Jahres weiterhin tun wird, war das, was er den rund 150 CDU-Vertretern in der Selfkanthalle zu sagen hatte, schon eine Art Abschiedsrede.

„Ich muss dem Kreisvorstand ein großes Kompliment machen”, erklärte Rachel mit Blick auf die kurz zuvor vollzogene Wahl des neuen Bundestagskandidaten. „Ich komme viel herum in Deutschland. Vier gut vorbereitete Kandidaten und präzise Vorstellungen: Diese vier Kandidaten waren alle gute Aushängeschilder der CDU im Kreis. Darauf können sie stolz sein. Ich gratuliere ihnen zu dem Bild, das sie heute abgegeben haben.”

Rachel ging dann auf die aktuelle politische Situation in Europa und in Deutschland ein. Dabei verteidigte er die Politik von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sich solidarisch zu zeigen, gehöre zum christlichen Menschenbild, aber Solidarität sei nur möglich bei Solidität, „wenn man rangeht, seine Probleme zu lösen.”

In Bezug auf die Innenpolitik lobte er die Senkung der Rentenbeiträge als Impuls für mehr Wachstum, erwähnte den Rückgang der Quote von Hartz-IV-Empfängern und erläuterte eine neue Gesetzesinitiative, die das Ehrenamt stärken solle, unter anderem durch eine Erhöhung steuerlicher Pauschalen und durch verbesserte Haftungsbedingungen für Ehrenamtler. „Das Ehrenamt gehört zum Blut der Christdemokraten”, betonte er.

„Das geht blind!”

Dann kehrte Rachel thematisch zurück auf die Kreisebene. „Es macht mir riesig Spaß, hier eingesprungen zu sein”, sagte er und lobte Krückel als Kreisvorsitzenden für die souveräne und kluge Führung der Partei auf Kreisebene. Mit beiden Landtagsabgeordneten (Bernd Krückel und Dr. Gerd Hachen) gebe es mittlerweile „ein ganz enges Zusammenspiel. Das geht blind!” In den ersten Monaten der Vakanz des Bundestagsmandats im Kreis Heinsberg habe man jeweils sonntags abends telefoniert.

„Mittlerweile läuft alles fast von selbst”, stimmte ihm der Kreisvorsitzende zu. Er sei im Kreis sehr freundschaftlich aufgenommen worden, so Rachel, der die Gesamtsituation im Kreis Heinsberg als „außerordentlich vorbildhaft” würdigte. In seiner persönlichen Arbeit für den Kreis hob er unter anderem das Netzwerk „Haus der kleinen Forscher” von Kindertagesstätten hervor.
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