Heinsberg - Public Viewing in Heinsberg: „Volles Haus”, wenn Deutschland kickt

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Public Viewing in Heinsberg: „Volles Haus”, wenn Deutschland kickt

Von: disch
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Ein imposantes Bild, das Erinnerungen weckt an das Sommermärchen 2006: Damals lockte das Public Viewing zum Auftakt der WM Tausende auf den Heinsberger Markt.

Heinsberg. Public Viewing ist populär. Mit Public Viewing wird die Liveübertragung von Sportveranstaltungen (oder anderen Großereignissen) auf Großbildwänden auf öffentlichen Plätzen „zum Zwecke des Betrachtens in der Gemeinschaft” bezeichnet.

Wer genau dies mag, der kommt auch bei der an diesem Freitag in Südafrika beginnenden Fußball-Weltmeisterschaft vor allem in der Kreisstadt wieder zu seinem Vergnügen - und das sogar kostenlos!

Alle Spiele aus Südafrika werden live auf einer Großbildleinwand auf dem Heinsberger Markt zu sehen sein; fast alle Spiele, um ganz korrekt zu sein, denn bei den zeitgleich angesetzten Partien zum Abschluss der Vorrunde kann immer nur eine live über die Leinwand im XXL-Format flimmern.

Die Public-Viewing-Premiere wurde in Heinsberg 2006 zum WM-Start gefeiert, als Deutschland gegen Costa Rica (4:2) siegte und dann die Höhner mit kölschen Tön rund 4000 Gäste begeisterten. 2008 wurde die komplette Europameisterschaft auf dem Heinsberger Markt präsentiert - mit den Höhnern im Konzert zum Auftakt und Brings im Konzert zum Finale.

Diesmal hat sich die Stadt, die beim Public Viewing von der Heinsberger Volksbank und dem Stromnetz-Betreiber Alliander unterstützt wird, bewusst dafür entschieden, auf musikalische „Top Acts” zu verzichten, aber damit werden eben auch keine Eintrittsgelder für Konzerte fällig. „So können die Fans das Ganze kostenfrei genießen”, erklärte Amtsleiter Hermann Rademächers.

Fußball ist Trumpf, aber auf Musik und Unterhaltung wird trotzdem nicht verzichtet. „Wir haben Musikbands und Tanzgruppen aus der Region gewinnen können.” Ihnen werde die Möglichkeit geboten, im Rahmenprogramm zum Public Viewing vor großer Kulisse aufzutreten. So ist allein die Jugendmusikschule Heinsberg gleich mit vier Bands vertreten.

Am diesem Mittwoch werden die Großbildleinwand und die Bühne aufgebaut. Rund 3000 Fußballfans dürfte der Markt in Heinsberg zum WM-Ereignis fassen. Und die Stadt erwartet ein „volles Haus” insbesondere dann, wenn die Partien der deutschen Mannschaft auf dem Spielplan stehen.

Nachdem NRW-Umweltminister Eckhard Uhlenberg die Empfehlung herausgegeben hatte, aus Lärmschutzgründen Vuvuzelas, die südafrikanischen Tröten, bei Public Viewings nicht zuzulassen, haben einige Städte in Nordrhein-Westfalen bereits entsprechende Verbote erlassen. In Heinsberg war dies am Dienstag noch kein Thema. Wie Rademächers erläuterte, wolle die Stadt erst einmal die Erfahrungen bei den ersten Spielen abwarten.
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