Erkelenz - Prospex schafft 50 neue Arbeitsplätze

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Prospex schafft 50 neue Arbeitsplätze

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Die Mitarbeiter von Prospex ha
Die Mitarbeiter von Prospex haben gestern im Gipco im Beisein von Ehrengästen den Schlüssel für ihre „erste eigene Werkstatt von Architekt Josef Viethen (3.v.l.) übernommen. Foto: Koenigs

Erkelenz. Prospex, eine gemeinsame Einrichtung der Lebenshilfe Heinsberg und der Maria Hilf gGmbH hat jetzt in Erkelenz Fuß gefasst. „Mitten im Leben und mitten im wirtschaftlichen Zentrum”, wie Bürgermeister Peter Jansen am Freitag bei der Einweihungsfeier sagte, hat Prospex im Gewerbe- und Industriepark Commerden (Gipco) eine Werkstatt für Menschen mit psychischen Behinderungen geschaffen.

115 Beschäftige haben dort einen Arbeitsplatz. 50 Behinderte und 15 Betreuer wechseln vom Standort Oberbruch nach Erkelenz, 50 neue Arbeitsplätze für Behinderte kommen hinzu.

„Im Gipco wollen wir durch die räumliche Nähe und enge Zusammenarbeit mit dem im April eröffneten Werkstattbetrieb der Lebenshilfe Heinsberg vor allen die manuelle Konfektionieren, Montage und Warenlagerung konzen­trieren”, so beschreibt Werkstattleiter Rochus Wellenbrock die Ausrichtung der neuen Werkstatt. Sie wurde erforderlich, nachdem der Hauptstandort im Industriepark Oberbruch seine Kapazitätsgrenze erreicht hat.

Auf einer Grundstücksfläche von rund 10.000 Quadratmetern an der Brüsseler Allee begannen im August 2010 die Bauarbeiten. Bei einem Investitionsvolumen von rund 2,1 Millionen Euro konnte der 2100 Quadratmeter große Neubau mit Unterstützung des Landes und des Integrationsamtes des Landschaftsverbandes Rheinland und der Bundesagentur für Arbeit realisiert werden. 20 Prozent wurden aus Eigenmitteln bereitgestellt, rund 1,1 Millionen Euro steuerte die Landeskasse bei, rund 400.000 Euro gab es vom Integrationsamt.

Voller Tatendrang warten die Mitarbeiter darauf, endlich „ihre erste eigene Werkstatt”, wie der Vorsitzende des Werkstattrates, Claudio Menghini, nicht ohne Stolz sagte, in Beschlag zu nehmen und hoch motiviert an die Arbeit zu gehen. Für viele Mitarbeiter wird mit dem Arbeitsplatz im Gipco ein Traum wahr. Sie brauchen nicht mehr lange An- und Abfahrten in Kauf zu nehmen, sondern arbeiten fast vor der eigenen Haustür.

Und für 50 andere Menschen mit psychischen Behinderungen geht endlich ein Wunsch in Erfüllung: Sie erhalten einen Arbeitsplatz. Die Ansiedlung der Prospex-Werkstatt im Gipco ist kaum fertig gestellt, da gibt es schon sehr konkrete Erweiterungspläne. Auf dem Gelände soll noch in diesem Jahr eine 3000 Quadratmeter große Lagerhalle entstehen, diesmal ausschließlich aus Eigenmitteln von Prospex finanziert. „Was Prospex hier in Erkelenz leistet, verdient höchste Anerkennung”, lobte Jansen abschließend.
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