Projekt „Haus der kleinen Forscher” erfolgreich gestartet

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Das Bild zeigt die Teilnehmer
Das Bild zeigt die Teilnehmer am Workshop „Wasser” im Rahmen des Projektes „Haus der kleinen Forscher”.

Kreis Heinsberg. Das im Oktober 2011 initiierte Projekt „Haus der kleinen Forscher” ist mit mehreren Workshops der Anton-Heinen-Volkshochschule des Kreises Heinsberg erfolgreich gestartet.

Über 70 Erzieherinnen und Erzieher haben sich bisher mit dem Thema „Wasser” beschäftigt. Trainerinnen in diesen Workshops sind Karin Bethmann und Helene Kyrieleis.

Die Bildungsinitiative der Stiftung „Haus der kleinen Forscher” fördert bundesweit die frühkindliche Bildung in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Technik. Sie unterstützt mit ihren Angeboten die entsprechende Schulung und Begleitung der pädagogischen Fachkräfte. Die praktische Umsetzung dieser Bildungsinitiative vor Ort erfolgt in Zusammenarbeit von Regionalem Bildungsbüro und Anton-Heinen-Volkshochschule des Kreises Heinsberg.

Schirmherr ist Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung. Finanzielle Unterstützung erhält das Projekt weiterhin durch das Kreiswasserwerk. Der Workshop „Wasser” ist der erste der beiden Basis-Workshops.

In dieser ganztägigen Veranstaltung soll die Begeisterung für Naturwissenschaft und Technik durch eigenständiges Forschen geweckt werden. Gemeinsam erarbeiten die Teilnehmer die didaktisch-methodischen Grundlagen. Hierbei wird im Gespräch und durch praktisches Experimentieren ausführlich erforscht, wie Kinder lernen und unter welchen Voraussetzungen dies optimal gelingt.

Die Teilnehmer können beim Experimentieren mit Kinderaugen ganz alltägliche Phänomene neu entdecken und lernen dabei, wie sie die naturwissenschaftlichen Fragen der Kinder aufgreifen und die Kinder beim Entdecken unterstützen können. Das naturwissenschaftliche Vorgehen wird dabei ebenso gemeinsam erkundet wie auch die Möglichkeiten der praktischen Umsetzung in den Kindertagesstätten.

In den bisherigen Workshops erzeugten die Teilnehmer mit großer Hingabe riesige Schaumberge, versuchten hochkonzentriert Büroklammern zum Schwimmen zu bringen und wieder zu versenken, und schauten fasziniert gefärbtem Zucker zu, der sich über einen Teller verteilte. Die dadurch erweckte kindliche Begeisterung für das Forschen wurde durch begeisterte Ausrufe deutlich.

Die Teilnehmer kamen zu der Erkenntnis, dass nicht die Anzahl der Experimente oder die perfekte naturwissenschaftliche Erklärung beim Experimentieren mit Kindern wichtig sind, sondern dass die Fragen der Kinder aufgegriffen und mit ihnen gemeinsam Wege gefunden werden, diese zu erforschen.Im zweiten Basis-Workshop zum Thema „Luft” erfolgt nach einer Reflexion der ersten praktischen Erfahrung mit „Wasser” die experimentelle Auseinandersetzung mit dem neuen Thema.

Zukünftige Themenfelder werden unter anderem „Akustik” und „Licht, Farben und Sehen” sein.
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