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Pro und Kontra in der Kennzeichen-Debatte

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Wird es „GK“-Kennzeichen bald auch wieder für Neufahrzeuge geben? Foto: Georg Schmitz

Kreis Heinsberg. Die Debatte um die mögliche Wiedereinführung der früheren Auto-Kennzeichen „GK“ und „ERK“ – neben dem aktuellen „HS“ – sorgt für Gesprächsstoff. Auch im Leser-Meinungs­portal unserer Zeitung gibt es Pro- und Kontra-Stimmen.

Karl-Heinz Stamm schreibt: Warum soll man die Verbundenheit zu seiner Heimatstadt nicht auf einem Autokennzeichen deutlich machen. Wenn es keine einheitliche Regelung in NRW gibt, dann bitte auch die Freigabe im Kreis Heinsberg. Gleiches Recht für alle Autobesitzer, ob GK, ERK oder JÜL. Es ist ja auch möglich, mein Kennzeichen in eine andere Stadt mitzunehmen, warum nicht GK.

Leo Hanßen meint: Meines Erachtens sollte es beim alleinigen „HS“-Kennzeichen bleiben. Basta!Ich werde es auf jeden Fall beibehalten.

Thomas Hein merkt an: Schon jetzt ist es möglich, bei einem Umzug innerhalb von NRW, bald auch im gesamten Bundesgebiet, sein Kfz-Kennzeichen zu behalten. Ich kenne einige, die HS nicht übernommen haben! Auch identifiziert man sich doch eher mit einer Stadt als mit einem Kreis. Warum sollte man es denen, die es haben möchten, nicht auch zubilligen. Es wird ja keiner zur Änderung gezwungen. Ein netter Nebeneffekt sind zusätzliche Einnahmen für den Kreis!

Uwe Lennartz nimmt Bezug auf den Leserbrief) aus der Druckausgabe vom 23. Mai („Kennzeichen: Falsches Signal“): Dort steht, dass Jülich in den Kreis Düren integriert wurde. Geilenkirchen verlor den Status der Kreisstadt im Jahre 1971 bei der kommunalen Gebietsreform durch das Aachen-Gesetz, bei der der Kreis Geilenkirchen-Heinsberg und der Kreis Erkelenz zum neuen Kreis Heinsberg zusammengefügt wurden. Hätte man die Kennzeichen nicht abgeschafft, dann würde es diese Diskussionen gar nicht geben. Ich persönlich würde auch lieber GK als HS als Kennzeichen haben.

Hans Schwack sagt: Ich wäre dafür, wenn es das Kennzeichen GK wieder geben würde. Es ist das Spiegelbild meiner Stadt. Ich kann mir vorstellen, dass es den Herren in Heinsberg nicht recht ist, denn sie versuchen ja sowieso alles nach Heinsberg zu ziehen.

Heinz Krings schreibt: Ich weiß nicht, was das alles soll. Seit 1972 gibt es den Kreis Heinsberg, und sicherlich gibt es andere Probleme zu bewältigen als die Streitfrage über die Wiedereinführung der alten Kennzeichen GK und ERK. Ich hoffe, dass die Mehrzahl der Bevölkerung bei der geplanten Bürgerbefragung sich dieser Tatsache bewusst ist.

Sieghard Plücken meint: Was sind das für Kleingeister, die zum Glück keine anderen Sorgen haben. Hunderte Stadt- und Gemeinderatsmitglieder diskutieren seit Monaten über HS, ERK, GK und vieles andere mehr. Mein Vorschlag zur Debatte: Führen Sie zum Beispiel die Kennzeichen HÜ(ckelhoven) und HOTT(orf) ein, denn mit den früheren Kennzeichen allein wird dieses so wichtige Problem nicht zu lösen sein.

Wie lautet Ihre Meinung in der Kennzeichen-Debatte? Sollte es beim alleinigen „HS“ bleiben? Oder sollten zusätzlich als Alternativen die früheren Kennzeichen „GK“ und „ERK“ wieder eingeführt werden? Diskutieren Sie in dieser Frage mit im Online-Portal Ihrer Zeitung!

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