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„Preise für Weihnachtsbäume weitgehend stabil“

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Kreis Heinsberg. Die Suche nach der richtigen Tanne für das Weihnachtsfest beginnt. Die Auswahl bei rheinischen Weihnachtsbaumanbauern ist dabei nach Angaben des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes riesig: Hohe und kleine, breite und schlanke Bäume, dicht und gerade gewachsene, Rot- und Blaufichten, Nordmanntannen, Nobilistannen und viele mehr haben die rheinischen Erzeuger zu bieten.

Was für Bäume im Rheinland angeboten werden und was beim Kauf beachtet werden sollte, erklärt Bernhard Conzen aus Gangelt, Vorsitzender der Kreisbauernschaft Heinsberg und Präsident des RLV.

Wie der Bundesverband der Weihnachtsbaumerzeuger auf Nachfrage mitgeteilt habe, wachse in diesem Jahr der „Online-Weihnachtsbaumversand“ zwar auf niedrigem Niveau, aber deutlich. Zehn bis zwölf Prozent der Weihnachtsbäume würden im Topf verkauft, 88 bis 90 Prozent geschlagen.

Damit ein Weihnachtsbaum rund zwei Meter hoch wachse, brauche er rund zehn bis zwölf Jahre. Die Preise seien weiterhin stabil und lägen im Rheinland jeweils pro Meter für Nordmanntannen bei 18 bis 22 Euro, für Blaufichten bei zwölf bis 16 Euro und für Rotfichten bei zehn bis 14 Euro. Die Nordmanntanne sei mit einem Marktanteil von 75 Prozent immer noch der Star unter den Weihnachtsbäumen.

„Viele Weihnachtsbaumanbauer bieten den Familien an, die Weihnachtsbäume selbst zu schlagen. Bäume aus heimischem Anbau haben keine 2000 Kilometer weite Autobahnfahrt hinter sich, bevor sie in die weihnachtliche Stube kommen“, so Conzen. Auch viele Waldbauern und Forstämter im Rheinland würden frisch geschlagene Christbäume verkaufen.

Dies habe den Vorteil, dass die Bäume nicht über lange Strecken transportiert würden und sie somit frischer sowie haltbarer seien. Zudem seien diese Weihnachtsbäume ökologisch und ökonomisch vorteilhafter im Vergleich zu Bäumen aus entfernten Regionen und anderen Ländern. „Die Preise für die Weihnachtsbäume sind dabei weitgehend stabil“, betont auch Conzen.

Nordrhein-Westfalen gilt als eines der Hauptanbaugebiete in Deutschland für Weihnachtsbäume. In den letzten Jahren wurden in Deutschland zwischen 23 und 25 Millionen Bäume verkauft. 85 Prozent kommen aus dem heimischen Anbau. Größter Importeur ist laut Bundesverband der Weihnachtsbaumerzeuger (BVWE) das Land Dänemark.

Auf das Rheinland entfallen rund 1,2 Millionen Bäume. Eine Hochburg des Weihnachtsbaumanbaus stellt das Sauerland dar, wo insgesamt sechs Millionen Weihnachtsbäume angebaut werden. Im Rheinland sind insbesondere die Nordmanntanne und die Blaufichte Trumpf.

Fast alle landwirtschaftlichen Betriebe und Forstbetriebe bieten ihre Weihnachtsbäume im Direktverkauf an.

Landwirtschaftliche Betriebe, die Weihnachtsbäume verkaufen, sind im Internetangebot der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen unter www.landservice.de in der Schnellsuche mit dem Stichwort „Weihnachtsbäume“ zu finden..

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