Hückelhoven - Positive Entwicklung selbst in den heiklen Zeiten

Positive Entwicklung selbst in den heiklen Zeiten

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Hückelhoven. Die Kommunen im Land sind derart gebeutelt, dass ihnen aus Düsseldorf finanzielle Hilfe über alle Parteigrenzen hinweg versprochen wird.

„Es muss festgestellt werden, dass die Finanzausstattung der Kommunen unzureichend ist”, sagte in Hückelhoven bei der Vorlage des Haushaltsentwurfes für das kommende Jahr der für die Finanzen der Stadt zuständige Kämmerer Helmut Holländer. Dabei geht aus dem gut 600 Seiten starken und gefühlten drei Kilo schweren Zahlenwerk hervor, dass es der Stadt Hückelhoven gar so schlecht nicht geht. „Die Aufstellung eines Haushaltssicherungskonzeptes im Finanzplanungszeitraum (also bis zum Jahr 2014) ist nicht erforderlich”, sagte Holländer den Mitgliedern des Stadtrates als Zusammenfassung dessen, was auf den vielen Seiten in Zahlen aufgedröselt ist.

In Hückelhoven ist die finanzielle Lage noch einigermaßen erträglich. Zwar muss man bei „den bis heute vorliegenden Daten” - also dem Geld, was eingenommen wird und dem, was ausgegeben werden (muss) - davon ausgehen, dass sich bis Ende 2014 das Eigenkapital der Stadt um 25,874 Millionen Euro reduzieren wird. Da man derzeit noch über eine Eigenkapitaldecke von 113,13 Millionen Euro verfügt, hätte man im Jahre 2014 immerhin noch 87,256 Millionen Euro Eigenkapital. „Auch in schwierigen Zeiten muss die Stadt Hückelhoven sich weiterhin positiv entwickeln”, sagte Bürgermeister Jansen fast trotzig.

„Aufgrund der mit der Bezirksregierung geführten Gespräche gehe ich davon aus, dass vom 14. Februar bis zum 7. März 2011 erstmals Eltern der heutigen Viertklässler ihre Kinder an einer Gesamtschule im Stadtgebiet Hückelhoven anmelden können”, sagte Jansen weiter. Die notwendigen Mittel für die letzten baulichen Maßnahmen dafür bewilligte der Rat in seiner Sitzung anschließend.

Die Kindertagesstätten in Millich, Kleingladbach und Schaufenberg werden für unter Dreijährige ausgebaut oder erweitert.
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