„Plan B” ruht: Zunächst soll der neue Wehrleiter gefunden werden

Von: sev
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Waldfeucht-Brüggelchen. Schnell und zügig rauschte Bürgermeister Heinz-Josef Schrammen durch die Tagesordnung der Ratssitzung.

Der Rat sprach sich dafür aus, den Kanal in der Brauereistraße zwischen Johannesstraße und Kitscher Weg in Haaren zu erneuern. Eine große Mehrheit fand sich auch für die Aufhebung des Bebauungsplanes Nr. 33 „Haarener Feld”. Zustimmung fand der Verein „Hallenbaugemeinschaft Waldfeucht” für ihr Vorhaben, einen weiteren Flugzeughangar zu errichten.

Hingegen wurde der SPD-Antrag auf Änderung des Bereichs Kluser Weg in ein Mischgebiet zunächst zurückgestellt, um alle bauleitplanerischen Möglichkeiten zu prüfen. So wie die Baugebiete „Im Hufenrath” in Obspringen und „Am Schaafsweg” in Haaren zurzeit heißen, werden nun auch ihre Straßennamen lauten.

Beim Tagesordnungspunkt Bekanntgaben kam die Sitzung ins Stocken, die Feuerwehrangelegenheit warf wieder Gesprächsstoff auf. Bürgermeister Schrammen erklärte den Sachstand. Dabei seien nach Gesprächen mit allen Beteiligten die Personalvorschläge der Löscheinheit Haaren für die Besetzung der Einheitsführers und dessen Stellvertreter vom Wehrleiter Hans-Peter Mühren abgelehnt worden. Nach intensiven Gesprächen mit Kreisbrandmeister Karl-Heinz Prömper entschied man sich auf folgende Vorgehensweise: Zunächst wird die Suche nach einem Nachfolger für den zurückgetretenen Wehrchef Mühren intensiviert.


Am 12. Juni soll eine Anhörung der aktiven Wehrleute der Gemeinde Waldfeucht stattfinden. Die für den nach dem 15. Mai in „Plan B” angekündigten Maßnahmen werden ausgesetzt. In Absprache mit dem Kreisbrandmeister sind aus der Löscheinheit Haaren zwei Kameraden benannt, die sich verantwortlich zeichnen und die Dienstanweisung bezüglich der erhöhten Sicherheitslage im Gerätehaus Haaren im täglichen Betrieb überwachen. Über das weitere Vorgehen soll mit der neuen Wehrleitung beraten werden.

Schrammen resümierte: „Kreisbrandmeister Prömper hat das alleinige Vorschlagsrecht bezüglich des Wehrführers.” Dessen Vorschlag wird in nichtöffentlicher Sitzung dem Rat vorgestellt, dieser muss letztendlich die Zustimmung für den vorgeschlagenen Wehrführer geben. Zu einer weiteren Erkenntnis kamen die Ratsverordneten, als CDU-Fraktionsvorsitzender Franz-Dieter Janßen erklärte: „Ein neuer Wehrführer kann eine der drei abgelehnten Personen als Einheitsführer für die Löscheinheit Haaren akzeptieren.” Diese Aussage führte zu staunenden Gesichtern.
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