Heinsberg - Piraten hissen die Flagge am Lago Laprello

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Piraten hissen die Flagge am Lago Laprello

Von: Petra Wolters
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Schon nach nur sechs Minuten stürmten die ersten Triathleten wieder aus dem kalten Wasser und rauf aufs Fahrrad. Foto: Petra Wolters

Heinsberg. Mit ihrer schwarz-weißen Piratenflagge feuerten sie ihren Schwimmer an, als der sich am Sonntagmorgen kurz nach 11 Uhr in den Lago stürzte. Am Ende standen die „Pirates” aus Jülich beim zweiten „Trilagon” im und rund um den Heinsberger Lago auf dem Siegertreppchen.

Mit einer Zeit von 57 Minuten und 43 Sekunden hatten sie sich zu dritt den Staffelsieg gesichert. Ganz alleine in den Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen noch schneller war allerdings Jens Roedigers, der mit nur 55 Minuten und 47 Sekunden die beste Zeit des Tages erzielte.

Zuvor waren die 180 Einzelstarter des Volkstriathlons und die 16 Dreier-Staffeln 500 Meter geschwommen, 21,2 Kilometer mit dem Rad gefahren und 5,2 Kilometer gelaufen, rund um den Lago und durch den Heinsberger Ortsteil Lieck. Für die Jugendlichen waren die Strecken entsprechend auf 400 Meter, 10,6 Kilometer und 2,5 Kilometer gekürzt.

Zwei rote Bojen im Lago galt es für die Volkstriathleten aber zunächst zu umschwimmen, nachdem Erster Beigeordneter Wolfgang Dieder vom Steg aus den Startschuss gegeben hatte. Schon gut sechs Minuten später stieg der erste Sportler unter großem Beifall der zahlreich am Lago versammelten Zuschauer wieder aus dem Wasser.

„In der Wechselzone nicht fahren, sondern nur schieben”, mahnte Stadionsprecher Manfred Odenius, bevor sich die ersten Triathleten mit dem Fahrrad auf den Weg machten. Nach dem Laufwettbewerb beendeten sie ihren Wettkampf nach einer Runde durchs Seestadion mit einer dritten Zeitnahme mittels eines sogenannten Transponders am Handgelenk.

Markus Jennes Jugendsieger

Als erster lief Markus Jennes ins Ziel, der sich mit einer Gesamtzeit von 38 Minuten und 54 Sekunden den Sieg bei der Jugend sicherte. Martin Bongartz (17) aus Uetterath war auch zum ersten Mal sportlich dabei, hatte sich aber entschieden, die langen Distanzen zu absolvieren. Eigentlich sei er nur ein guter Fahrradfahrer räumte er ein. „Schwimmen war aber schon gut”, erklärte er, als er schnell eine Banane verdrückte und sich dann aufs Rad schwang. Der Stadtverwaltung alle Ehre machte Wolfgang Paulus, Leiter des Ordnungs- und Sozialamtes, der mit seiner Frau Gabriele und Sohn Dirk als Staffel an den Start ging.

„Die Anmeldezahlen haben uns bewiesen, dass die Veranstaltung im vergangenen Jahr sehr gut angekommen ist”, freute sich Heinsbergs Stadtplaner André van Vliet, der den „Trilagon 2008” auch in die Präsentation des Lago als Euregionale-Projekt integriert hatte.

Für die sportliche Organisation zeichnete erneut der TuS Oberbruch verantwortlich, bei dem mehr als 70 ehrenamtliche Helfer im Einsatz waren. Die Gesamtleitung hatte Geschäftsführer Ralf Weingarten.

Nach der Sommerpause habe man schon Mitte 2008 mit den Vorbereitungen für die aktuelle Veranstaltung begonnen, lobte Vorsitzender Horst Küppers das Engagement seiner Vereinskameraden. Unterstützt wurde der TuS von der DLRG im Kreis Heinsberg, die mit zwei Booten im Lago unterwegs war.

Nach der Siegerehrung im „Trilagon” und einem Konzert der Big Band Oberbruch lud der TuS Oberbruch dann noch zu einem Freiwasserschwimmen um den Lagopokal für verschiedene Altersklassen über 750, 1500 und 3000 Meter ein. Auch dieser Wettkampf fand viel Zuspruch fand.

Deshalb steht der Termin für den „Trilagon 2010” auch schon fest. Am 13. Juni wird es dann am Steg den dritten Startschuss für den Volkstriathlon im und rund um den Lago geben.
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