Pillich kämpft um Erhalt der Antonius-Klinik

Von: hewi
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Neben Bischof Mussinghoff (Mitte) begrüßte Bürgermeister Pillich (2.v.r) auch Pfarrer Enderli (l.), Pastoralreferent Ostwald (2.v.l.) und Pfarrer Buyel (r.) beim Empfang im Rathaus. Foto: koe

Wegberg. Der Aachener Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff war zum Abschluss seines Besuches der Stadt Wegberg von Bürgermeister Reinhold Pillich ins Rathaus eingeladen worden. Dort wurde der Bischof nicht nur von Pillich, sondern auch vom Beigeordneten Eduard Schneider, Mitarbeitern der Verwaltung und den Vorsitzenden der Ratsfraktionen begrüßt.

Eingeladen waren auch die Pfarrer und Pastoralreferenten der Kirchengemeinden in Wegberg. Höhepunkt des Besuchers im Rathaus war die Eintrag ins Goldene Buch der Stadt.

Als Geschenke überreichte Pillich seinem Gast ein Buch über die Geschichte der Stadt und ein Bild mit Rahmen vom Kloster Wegberg. Zuvor hatte Pillich in einer kurzen Präsentation über die Stadt informiert und über die Infrastruktur, die Gewerbegebieten, die Stadtentwicklungsgesellschaft und die touristische Ausrichtung von Wegberg berichtet. Bischof Mussinghoff hatte sich gut auf seinen Rathausbesuch vorbereitet, wie sich an seinen Fragen zeigte.

So fragte er Pillich zunächst zur Situation der St.-Antonius-Klinik. Der Bürgermeister versicherte, dass sich die Stadt für deren Erhalt sich die Stadt weiter vehement einsetzen werde.

Auch interessierte sich der Bischof für die Ein- und Auspendler in Wegberg. Wie Pillich dazu meinte, sei Wegberg ein begehrter Wohnort für Bürger aus den benachbarten Großstädten und aus dem Ruhrgebiet. Grund dafür seien neben der landschaftlich schönen Lage der günstige Baulandpreis. Zwangsläufig sei daher die Zahl der Auspendler sehr hoch, weil zwar viele Menschen nach Wegberg ziehen, aber ihre Arbeitsplatz am früheren Wohnort beibehalten.

Aber auch Pillich hatte Fragen an den Bischof, so etwa zu der Priestersituation nach dem Fortgang von Pfarrer Zuska. Bischof Mussinghoff verwies darauf, dass im Juli ein junger Priester eingesetzt werden solle. Eine zweite Frage bezog sich auf die finanziellen Situation des Bistums in Hinblick auf die Unterhaltung der kirchlichen Kindergärten in Wegberg. Hier schien Zuversicht angebracht. Mussinghoff sieht trotz der rückläufigen Kirchensteuereinnahmen derzeit keine Veränderung bei der Unterhaltung der kirchlicher Kindergärten.
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