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Pfarrgemeinderatswahl als eine wichtige Zäsur

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Kreis Heinsberg. „Wir wollen Mut machen, die Pfarrgemeinderatswahlen in diesem Jahr als wichtige Zäsur ernst zu nehmen”, betonte Vorsitzender Lutz Braunöhler bei der Sitzung des Katholikenrates für die Region Heinsberg im Gemeindezentrum St. Lambertus Hückelhoven.

Denn vor dem Hintergrund, dass im Jahr 2013 das synodale Gremium auf der Ebene der Gemeinschaft der Gemeinden und nicht mehr auf der Ebene der Pfarreien gewählt werde, sei es schwierig, den Menschen eine sinnvolle Motivation zu geben, sich jetzt zu engagieren.

„Diejenigen, die sich 2009 nicht wählen lassen, haben 2013 nichts zu gestalten”, warnte Lutz Braunöhler. „Wir müssen dahingehend Mut machen, sich jetzt im Pfarrgemeinderat einzubringen, um die Kirche vor Ort mitzugestalten.” Dies den Leuten zu verdeutlichen, sei die einzige Chance, um Kandidaten zu finden, so Braunöhler.

Auch auf Bistumsebene mache man sich bereits Gedanken zur Pfarrgemeinderatswahl. So sei eine Arbeitsgemeinschaft aus Vertretern des Diözesanrates und der Hauptabteilung Pastoral-Bildung-Schule gegründet worden, die dabei sei, einen Flyer mit Hinweisen zu entwerfen, wie man Wahlen für Gemeinden in fusionierten Pfarreien selbst gestalten könne.

Der Katholikenrat stellte aber nicht nur Überlegungen zu den Pfarrgemeinderatswahlen an, sondern nahm auch die Bundestagswahlen in den Blick. Auch da will er motivieren, zur Wahl zu gehen. Und zwar mit einer Podiumsveranstaltung, zu der Bundestagskandidaten eingeladen werden sollen. Das genaue Wie soll auf der nächsten Sitzung geklärt werden.

Zugleich sprach sich Lutz Braunöhler dafür aus, die eigenen Leute in den Pfarreien zum Wählen zu aktivieren. Ein Vorschlag war, so genannte Wahlpatenschaften einzurichten: Wer zur Wahl geht, nimmt jemanden mit, den er kennt. Ein weiterer Vorschlag ging dahin, die Messe am Samstagabend vor der Wahl zu streichen, um so die Zahl derer zu erhöhen, die nach der Sonntagsmesse wählen gehen.

Angesprochen wurde ferner noch die Solidaritätskollekte am 24. und 25. Mai. Ralf Zanders vom Büro der Regionaldekane für die Regionen Mönchengladbach und Heinsberg betonte, dass die Kollektenmittel in den letzten zwei Jahren um 20 Prozent eingebrochen seien.

„Ein Drittel der Pfarreien beteiligt sich nicht”, merkte er an. Auch in schweren Zeiten solle man Solidarität üben. „Wir müssen deshalb das Sprachrohr für die Kollekte in den Pfarreien sein”, lautete sein Appell.
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