Erkelenz - Pfarrer immer „in Reichweite”

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Pfarrer immer „in Reichweite”

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In Erkelenz feierte Pfarrer Dieter Plewnia (3.v.r.), sein goldenes Priesterjubiläum. Zum Hochamt geleitete ihn unter anderem sein Nachfolger in Erkelenz, Werner Rombach (2.v.l.). Foto: Koenigs

Erkelenz. Pfarrer Dieter Plewnia feierte sein goldenes Priesterjubiläum mit einem Hochamt in der Pfarrkirche St. Lambertus. Die Priesterweihe erhielt er 1960 im Aachener Dom durch den damaligen Bischof Dr. Johannes Pohlschneider. Seit 1986 war er als Seelsorger in Erkelenz tätig, bevor er den Stab an seinen Nachfolger Werner Rombach weitergab. Seiner Wahlheimat Erkelenz blieb er aber treu.

Die Pfarrkirche war bis auf den letzten Platz gefüllt. Neben den Erkelenzern waren auch viele Gäste zur Feier gekommen. Im Anschluss an den Gottesdienst, der musikalisch unter der Gesamtleitung des Kantors Stefan Emanuel Knauer stand, und an dem auch Musiker der Niederrheinischen Sinfoniker und der Projektchor St.Lambertus teilnahmen, trafen sich die Gemeindemitglieder im Pfarrzentrum, um dem Geistlichen zu seinem Jubiläum zu gratulieren.

Unter den Gratulanten waren auch der Erkelenzer Bürgermeister Peter Jansen, der evangelische Pastor Günter Wild und stellvertretend für den Regionaldekan Gaby Eichelmann. Im Namen des Kirchenvorstandes gratulierte Herbert Günter.

In seiner Ansprache verglich er das Priesteramt mit dem Beruf des Busfahrers, „denn es gibt viele Haltestellen im Leben”. Darüber hinaus sorge der Priester ebenso wie der Busfahrer für das Wohlergehen der ihm anvertrauten Fahrgäste.

Dass Plewnia dies über seine Amtszeit als Pfarrer hinaus immer noch tue, zeichne ihn als Menschen aus. „Die Bezeichnung Pfarrer i.R. bedeutet bei ihm nicht im Ruhestand, sondern Pfarrer „in Reichweite.” Sein Einsatz für die Kirche habe sich nie auf die ruhigen Zeiten beschränkt. Vielmehr habe er auch in stürmischen Zeiten das Steuer nicht aus der Hand gegeben und die Gemeinde sicher geleitet.
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