Heinsberg - Personalfrage hinkt dem JVA-Bau hinterher

Personalfrage hinkt dem JVA-Bau hinterher

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Der Bund der Strafvollzugsbediensteten hätte schon jetzt gerne Klarheit im Hinblick auf die zukünftige Personalsituation an der JVA in Heinsberg. Doch das Justizministerium lässt die Frage, wieviele Bedienstete nach Fertigstellung des Neubaus tatsächlich den Eingang passieren werden, noch offen. Foto: Rainer Herwartz

Heinsberg. Theo Wieczorek, stellvertretender Landesvorsitzender im Bund der Strafzollzugsbediensteten Deutschlands (BSBD) NRW, konnte zwar eine Zusicherung des Justizministeriums bestätigen, dass alle Anwärterinnen und Anwärter, die in diesem Jahr ihre Prüfung erfolgreich ablegen, auch in den Justizvollzugsdienst übernommen werden, nicht aber, dass alle Auszubildenden aus der JVA Heinsberg auch in ihrer Stammanstalt bleiben können.

Ortsverbandsvorsitzender Hans-Heinrich Erkens begrüßte zur Jahresversammlung des BSBD in der Gaststätte Cüppers am Torbogen zahlreiche Gäste - neben Wieczorek auch Helmut Gülpen als Schatzmeister und Harald Neuhaus als Beisitzer im BSBD NRW sowie Gäste aus Bielefeld-Senne und zur besonderen Freude viele jüngere Kollegen.

„Das Problem”, so der stellvertretende Landesvorsitzende, „besteht darin, dass derzeit nicht genügend Stellen in der hiesigen JVA vorhanden sind. Der BSBD und der Hauptpersonalrat bemühen sich in intensiven Gesprächen mit Vertretern des Ministeriums um eine einvernehmliche Lösung, die den Belangen der Betroffenen weitgehend Rechnung trägt.”

Als weiterhin problematisch wird aus Sicht des BSBD die Verteilung des vorhandenen Personals auf die Haftanstalten in ganz NRW gesehen. Jede Art von Verteilungsschlüssel führe letztlich nur zu einer Mangelverwaltung des insgesamt zu geringen Personalbestandes. Dem Ministerium bleibe nichts anderes übrig, als so lange an den „Stellschrauben” zu drehen, bis eine für alle Anstalten gleichermaßen unangenehme Lösung erzielt worden sei.

Jörg Winkens, stellvertretender Vorsitzender im BSBD Ortsverband Heinsberg und Personalratsvorsitzender der Justizvollzugsanstalt Heinsberg, berichtete, dass trotz eines kürzlich stattgefundenen Gesprächs mit dem Personalreferat des Justizministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen keine Klarheit hinsichtlich der personellen Ausstattung nach Fertigstellung des Erweiterungsbaus (ca. 580 Haftplätze) geschaffen werden konnte.
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