Party in der Wagenburg auf dem Stoppelfeld

Von: hewi
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Erkelenz-Genehen. Am Samstag zog es wieder das Partyvolk aus nah und fern nach Genehen zur Wagenburg auf dem Stoppelfeld. Vor 31 Jahren begann die Ära der Stoppelfeldfeten, mit denen sich die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) in Erkelenz auch über die Kreisgrenzen hinweg einen Namen als Partymacher gemacht hat.

Damals versammelten sich die Gäste einer Geburtstagsfeier um ein Lagerfeuer und ließen es sich gut gehen. Aus der Privatparty ist im Laufe der Jahre eine feste Institution geworden, die immer rund 2500 Besucher anlockt. Geboten wurde auch in diesem Jahr wieder erstklassige Livemusik mit der belgischen Band Wallstreet, die seit acht Jahren für die Feiernden aufspielt. Bis tief in die Nacht heizten die Musiker um Sängerin Jenny Palm dem Publikum mit einem perfekten Livesound ein.

Einlass zum Stoppelfeld-Event ist ab 16 Jahren, weshalb die Organisatoren gerade die jüngeren Besucher immer wieder bitten, an ihre Personalausweise zu denken. Denn am Einlass wurde streng auf die Altersvorgabe geachtet. „Man sieht es den Leuten ja nicht an, wie alt sie sind”, erklärte ein Mitarbeiter des Sicherheitsteams. Bei vielen der Besucher war das jedoch nicht nötig, denn sie kommen seit Jahren zur Stoppelfeldfete und bringen heute oftmals ihre mittlerweile ebenfalls erwachsenen Kinder mit.

Am Programm hatte sich gegenüber den Vorjahren nichts geändert. In der Mitte der geräumigen Wagenburg wartete ein rund 1300 Quadratmeter großes Zelt mit einer 50 Meter langen Theke auf die Besucher. Im Außenbereich standen eine weitere Theke und eine Cocktailbar zur Durstbekämpfung bereit. An der Theke im Zelt taten viele Helfer rund um die Uhr ihren Dienst.

Das Lagerfeuer der Geburtsstunde gibt es aus Sicherheitsgründen nicht mehr. Auch beim Einlass und für die Sicherheit der Besucher hat sich einiges geändert.

Beim Thema Sicherheit setzt das KLJB-Team schon länger auf Profis. „Auch wenn es hier meistens ganz friedlich zugeht, ist es besser, mit Profis zusammenzuarbeiten”, erklärte der KLJB-Vorsitzende Markus Wilms, kurz bevor die ersten Gäste auf das Stoppelfeld strömten. Auch auf die Hilfe der Ehemaligen können sich die Junglandwirte immer verlassen. Trotzdem waren rund 90 freiwillige Helfer im Vorfeld und während der Party im Einsatz, damit auch diese Fete wieder zu einem vollen Erfolg wurde.

Im Vorfeld waren rund 800 Karten verkauft worden. „Viele Besucher wollen sich spontan entscheiden, ob sie kommen oder nicht”, erklärte Wilms. So war es auch diesmal nicht möglich, vorab eine Prognose über die Besucherzahl abzugeben.
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