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Papua-Neuguinea steht im Mittelpunkt des Weltgebetstags der Frauen

Von: hewi
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Hückelhoven. Am 6. März ist Weltgebetstag. 24 Stunden lang wird weltweit für die Frauen eines Landes gebetet, in diesem Jahr Papua-Neuguinea. Allein in Deutschland nehmen jedes Jahr rund eine Million Menschen beider großen Konfessionen an dem ökumenischen Gebetstag teil.

Die Vorlage für die Gottesdienst wird jeweils von den Frauen des Landes verfasst, für das gebetet wird.

Im katholischen Pfarrzentrum in der Burg trafen sich Vertreterinnen der hiesigen Gemeinden zu einer Tagung, um sich auf den bevorstehenden Weltgebetstag vorzubereiten und die nötigen Informationen zu bekommen. Von der Referentin Maria Hungerkamp erfuhren sie dabei viel über den Alltag der Frauen in Papua-Neuguinea.

Das Christentum ist noch eine sehr junge Religion in dem Land, das mehr als 600 Inseln umfasst und nördlich von Australien liegt. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts kamen die ersten Missionare ins Land. „Das Land befindet sich noch heute auf einer Identitätssuche”, betonte sie. Von daher sei es schon erstaunlich, dass sich heute rund 90 Prozent der Bevölkerung zum Christentum bekennen. Allerdings experimentiere die Bevölkerung gerne mit den verschiedenen Glaubensrichtungen.

Derzeit sei auch der Islam in diesem Land auf dem Vormarsch. Mit einigem Erstaunen erfuhren die Teilnehmerinnen, dass noch heute bis dato unbekannte Naturvölker im Dschungel und in den Bergen entdeckt würden. Sabine Mewissen, ihres Zeichens Frauenseelsorgerin in der Region Heinsberg, gehört neben Gertrud Schuchort vom kfd-Diözesanverband Aachen zu den Organisatorinnen des Vorbereitungstreffens in Hückelhoven.

„Wir haben Wert darauf gelegt, dass die Teilnehmerinnen das Land mit allen Sinnen kennen lernen können”, betonte sie. Mit diesen Informationen gingen die Frauen zurück in ihre Gemeinden, um die Gottesdienste im Rahmen des weltweiten Gebetstages vorzubereiten. Da nicht alle Gemeinden daran teilnehmen, sprechen sich die Teilnehmer untereinander ab und laden sich gegenseitig zu den Messen ein.
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