Hückelhoven - Orientalische Märchen traumhaft getanzt

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Orientalische Märchen traumhaft getanzt

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Die Choreographie des Schwanenberger Ballettstudios Schwanensee von „Tausendundeiner Nacht” begeisterte die Foto: Koenigs

Hückelhoven. „Geschichten aus Tausendundeiner Nacht” standen in der Aula auf dem Programm. Eingeladen zu dieser musikalischen Märchenreise hatte das Schwanenberger Ballettstudio Schwanensee unter der künstlerischen Leitung der Ballettlehrerin Angela Kus.

Aus dem reichen Schatz der Schahrasad, die dem König Märchen erzählt und dabei um ihr Leben bangen muss, hatte sich Kus die Märchen „Sindbad”, „Alibaba” sowie Aladin und die „Wunderlampe” vorgenommen und zu einer eigenen Choreografie und Musik zusammengestellt.

Den jungen Tänzerinnen war die Aufregung anzumerken, wenn man sie kurz vor der Aufführung durch das Foyer der Aula huschen sah. Aufgeregt war auch Carsten Forg vom „Zweijestirn”, der dem ersten öffentlichen Auftritt seiner sechsjährigen Tochter Mia entgegenfieberte. Ihre Rolle als Zauberbaum fiel zwar noch nicht sehr groß aus, doch immerhin sei es ein Schritt in die richtige Richtung, erklärte er. Eigentlich müsste sie nur noch singen, um die Familientradition fortzusetzen.

Etwas lockerer ließ es der Schwanenberger Architekt Sepp Jäger angehen. Seine Tochter Anna ist schon seit elf Jahren beim Ballett dabei. An diesem Nachmittag war sie als Meerjungfrau und als Marktfrau zu sehen. In den letzten Wochen hatte sie zusammen mit den anderen rund 240 Darstellern dreimal pro Woche geprobt. Insgesamt hatten die Schüler gemeinsam mit ihrer Lehrerin Kus rund ein Jahr geprobt und dabei auch die Eltern und Freunde mit eingespannt. Denn auch die Kostüme und das Bühnenbild stammten aus eigener Produktion.

Dementsprechend waren auch alle erschienen, um bei „Tausendundeiner Nacht” dabei zu sein. Die Aula war bei beiden Veranstaltungen ausverkauft. Die Titelrolle der Schahrasad war mit Sina Rübel und Eva Imkamp doppelt besetzt. Zur Begrüßung hieß Kus die Gäste „herzlich willkommen im Orient”. Die Geschichte der Schahrasad sei eine Geschichte voller Einfallsreichtum, der vielen Frauen im Reich des verbitterten Königs das Leben gerettet habe. Denn der König neigte dazu, die Frauen, die es nicht geschafft hatten, ihn zu unterhalten, hinrichten zu lassen.

In der Geschichtenerzählerin fand er schließlich seine Meisterin und Ehefrau. Einen besonderen Dank richtete Kus an Markus Wiemann, der überall seine rührigen Finger mit im Spiel hatte. „Nur zum Tanzen auf die Bühne habe ich ihn nicht bekommen”, betonte sie. Dann zogen die Tänzerinnen ein und verwandelten die Bühne der Aula in einen orientalischen Basar. Rund zwei Stunden lang entführten sie die begeisterten Zuschauer in die Traumwelt der orientalischen Märchen. In zwei Jahren ist die nächste Aufführung geplant. Wahrscheinlich werden sich dann die kleinen Zauberbäume und Nixen schon hochgetanzt haben und in anderen Rollen zu sehen sein.
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