Orgel nach Restaurierung auf der Höhe

Von: hewi
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Erkelenz. Die Verschueren-Orgel in der Kapelle des Hermann-Josef-Krankenhauses stand im Mittelpunkt des Konzertes „Jauchzet dem Herrn, alle Welt”. Denn das gute Stück hatte im Laufe der Jahre sehr gelitten und war akustisch nicht mehr auf der Höhe, wie der Erkelenzer Kantor Stefan Emanuel Knauer festgestellt hatte.

Beim Krankenhauschef Wolfgang Salz stieß er mit seinem Vorschlag einer Restaurierung auf offene Ohren. Das Ergebnis der Ertüchtigung konnten die Besucher jetzt eindrucksvoll erleben.

„In erfreulich kurzer Zeit” sei die Orgel wieder instand gesetzt worden und klinge nun besser als zuvor”, wie Pastor Hans-Peter Webbeler bei der Begrüßung der Gäste in der Kapelle betonte. Auf dem Programm standen Kompositionen von Buxtehude, Giovanni Rosselli, Johann Sebastian Bach und Johann Michael Haydn.

Gesang harmoniert mit Orgel

Der Titel des Konzertes war der Vertonung des Psalms 100 durch Georg Philipp Telemann entliehen, mit dessen Kompositionen das Konzert endete. Neben Knauer an der Orgel überzeugte der junge Bassbariton Manfred Brühl aus Köln, dessen Gesang mit dem Orgelspiel Knauers harmonierte.

Den Auftakt machte Knauer mit der Choralfantasie „Wie schön leuchtet der Morgenstern” von Buxtehude (1637 bis 1707), bevor Brühl mit der Solokantate Ad festas fideles” von Rossetti (um 1725) einstieg. Das 1891 gegründete Unternehmen Verschueren aus Heythuysen in Limburg gilt als ältester Orgelbaubetrieb der Niederlande mit eigener Pfeifenmanufaktur.
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