Kreis Heinsberg - Obst aus der Region steht beim Hoffest im Blickpunkt

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Obst aus der Region steht beim Hoffest im Blickpunkt

Von: koe
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Das Hoffest lockte viele Gäste zur Nabu-Naturschutzstation Haus Wildenrath in Wegberg-Wildenrath am Naturparkweg. Foto: Koenigs
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Auch die Sortiermaschine für Äpfel interessierte die vielen Besucher. Foto: Koenigs
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Die Bentheimer Landschweine zählten beim Hoffest zu den Attraktionen. Foto: Koenigs

Kreis Heinsberg. Obst aus der Region wurde gekostet und verarbeitet, Brot wurde in einem Lehmofen gebacken, Imker gaben Einblicke in ihre Arbeit, Kinder erlebten Tiere hautnah, und den Hunger konnten die zahlreichen Besucher bei Kaffee und Kuchen oder Herzhaftem vom Grill stillen.

Dies alles und noch viel mehr wurde beim Hoffest der Nabu-Naturschutz­station Haus Wildenrath in Wegberg-Wildenrath am Naturparkweg geboten. Alles spielte sich auf dem 300 Jahre alten, fränkischen Hof oder auf dem angrenzenden Gelände ab. Es waren bei diesem elften Hoffest insgesamt 20 Aussteller dabei, die ihre interessanten Produkte anboten und gleichzeitig mit Fachinformationen rund um die Themen Obst und Obstanbau oder Gartenpflege aufwarteten.

Keltersaison eröffnet

Bei diesem Fest wurde informiert und gespielt: Alle hatten ihre helle Freude am Geschehen in der Nabu-Station. Wert gelegt hatten die Verantwortlichen vorallem darauf, heimisches Obst in den Blickpunkt zu rücken. Im Gruppenraum wurden die Obstausstellung und die Keltersaison eröffnet. Eine Pfirsisch- und Apfelsortiermaschine aus den 50er-Jahren kam dort zum Einsatz. Alte Obstsorten von Streuobstwiesen aus der Region warteten darauf, auch geschmacklich entdeckt zu werden.

Da konnten sich die Gäste die „Köstliche von Charneux“ ebenso schmecken wie „James Grieve“, die „Rote Ananasrenette“ oder „Gravensteiner“ und „Jacob Lebel“. Zuschauen konnten die Besucher auch, als ­Apfelsaft von Früchten der Streuobstwiesen frisch gepresst wurde. Natürlich konnten sie den frischen Apfelsaft sofort probieren. Die geschmackliche Vielfalt der angebotenen Apfel- und Birnensorten war jedenfalls groß.

Von den Eseln bis zu den Hühnern

Auch die kleinen Besucher kamen beim Hoffest zu ihrem Recht. Die Esel waren eine Attraktion. Die Bentheimer Landschweine konnten sich vor dem großen Andrang kaum retten. Sie wälzten sich im Schlamm – und die Kinder hatten daran natürlich ihre helle Freude. Aber auch bei den Schafen oder Hühnern gab es viel Spannendes zu entdecken.

Beim Geocaching – im Volksmund auch GPS-Schnitzeljagd genannt – ging es darum, einen versteckten Schatz zu finden. Die Helfer der Nabu-Naturschutzstation hatten alle Hände voll zu tun, den Andrang beim Hoffest zu bewältigen. Und alle Besucher – insbesondere auch Gäste mit Beeinträchtigung – hatten den Eindruck gewonnen, willkommen zu sein.

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