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Nun entsteht doch ein Bildungsnetzwerk

Von: disch
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Kreis Heinsberg. Im Kreis Heinsberg soll nun doch ein regionales Bildungsnetzwerk entstehen. Dies erklärte Landrat Stephan Pusch im Kreisausschuss, als er berichtete, dass der Kreis sich am Landesprojekt „ILJA - Integration lernbehinderter Jugendlicher in Ausbildung” beteiligen wolle.

Ziel dieses Projekts sei es, allen lernbehinderten Jugendlichen den Übergang in Ausbildung zu ermöglichen.

Nicht zuletzt mit Blick auf dieses Projekt gewinne die Errichtung eines Regionalen Bildungsnetzwerkes zusätzlich an Bedeutung. Mit solchen vom Land initiierten Netzwerken sollen die gemeinsame Verantwortung des Landes und der Kommunen für das Schul- und Bildungswesen gestärkt und alle kommunalen und gesellschaftlichen Kräfte vor Ort zur Unterstützung von Schulen gebündelt werden. Kreisweit sind drei Gremien - Regionale Bildungskonferenz, Lenkungskreis und Regionale Geschäftsstelle - vorgesehen. Die Kreise sollen die personelle und sächliche Ausstattung der Geschäftsstelle sicherstellen, das Land stellt zusätzliches pädagogisches Personal in Form einer Stelle zur Verfügung.

Bislang sei eine positive Beschlussfassung der Kreisgremien an der Haltung der Bürgermeister der Städte und Gemeinden gescheitert, die das Projekt nur dann unterstützen wollten, wenn dies zu keiner Stellenmehrung beim Kreis führe, sagte der Landrat. Der Kreis sei weiterhin der Auffassung, dass ein derart umfangreiches und vielschichtiges Projekt nur durch eine sinnvolle und angemessene Personalausstattung erfolgreich umgesetzt werden könne. Gleichwohl sei die Verwaltung zu dem Ergebnis gelangt, einen Versuch zu starten, ein solches Regionales Bildungsnetzwerk zu errichten und dazu Mitarbeiter des Amtes für Schule, Kultur und Weiterbildung im Rahmen zusätzlicher Aufgabenzuweisungen - also ohne Stellenmehrung - einzusetzen.

„Dies hätte allerdings zur Folge, dass eine derart geringe Personalausstattung unmittelbare Auswirkungen auf die Arbeit des Regionalen Bildungsnetzwerkes im Kreis Heinsberg haben wird, was insbesondere dazu führen muss, dass verstärkt Schwerpunktaufgaben auf der Basis einer gezielten Prioritätensetzung festgelegt werden müssen”, schränkte der Landrat ein.
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