Hückelhoven-Hilfarth - Noch eine neue Partei: Die DAHh hat sich in Hückelhoven gegründet

Noch eine neue Partei: Die DAHh hat sich in Hückelhoven gegründet

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Hückelhoven-Hilfarth. Es kommt Bewegung in die Parteienlandschaft Hückelhovens. Vor allem links der Mitte wird es zukünftig eng.

Denn neben der SPD und der Linken wird voraussichtlich schon zur Kommunalwahl im Juni eine dritte Gruppierung um die Wählergunst buhlen: die Demokratische Alternative Hückelhoven (DAHh).

Gründungsmitglied Heinz-Willi Schmitz betonte die Notwendigkeit der neuen Gruppierung in der Wahlabstinenz der Bürger. So hatten sich bei der letzten Kommunalwahl 2004 rund 46 Prozent der Wahlberechtigten entschieden, nicht zu den Urnen zu gehen.

„Die Bürger müssen sich von der Politik in ihrer Stadt angesprochen fühlen”, erklärte er auf der Gründungsversammlung in der Hilfarther Gaststätte Windelen. Die Politik in Hückelhoven gehe an den Bedürfnissen der Bürger vorbei.

Als Stichworte nannte er die Infrastrukturmaßnahmen, die die Innenstadt zu Lasten der Außenorte stärkten, den demografischen Wandel der Gesellschaft und die Integration ausländischer Mitbürger. Die DAHh sei nötig geworden, nachdem es „in einer der Volksparteien” zu Unruhe und Austritten gekommen war. So soll mit der neuen Partei ein Forum geschaffen werden, in dem die ehemaligen Genossen wieder politisch aktiv sein können.

Ziel der DAHh sei es, mit den Bürgern in den offenen Dialog zu treten. „Noch sind wir eine kleine Gruppierung, aber wir sind jetzt offiziell existent”, erklärte Schmitz, nachdem neun Anwesende zunächst die Gründung des Vereins beantragt hatten. Die Gründung wurde von Beobachtern aus anderen politischen Gruppierungen begleitet. So schaute Anton Frings von der SPD den ehemaligen Genossen ebenso über die Schulter wie der stellvertretende Kreistagsfraktionsvorsitzende der Unabhängigen Bürger Heinz-Jürgen Wolter.

Wetter- und krankheitsbedingt konnte jedoch nicht der gesamte Vorstand gewählt werden. Zum Vorsitzenden der DAHh wurde Heinz-Willi Schmitz gewählt. Als Stellvertreter stehen ihm zu zukünftig Uwe Kerlen und Önder Santur zur Seite. Für die Kasse wird sich Manfred Berghäuser verantwortlich zeichnen.

Elke Schmitz wurde zur Schriftführerin gewählt. Auch zwei der drei Beisitzer konnten schon benannt werden: Mehmet Bilic und Özgür Kilic. Die weiteren Vorstandspositionen werden auf der nächsten Mitgliederversammlung besetzt. Der Mitgliedsbeitrag wurde auf drei Euro pro Monat (ermäßigt 1,50 Euro) festgelegt. Über die Teilnahme an der Kommunalwahl wird auf der nächsten Mitgliederversammlung entschieden.
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