Heinsberg-Unterbruch - Nicht von Pappe: Jubiläums der löschgruppe Unterbruch

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Nicht von Pappe: Jubiläums der löschgruppe Unterbruch

Von: Dettmar Fischer
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Der Große Zapfenstreich, an dem die Ehrenformation der Löschgruppe Unterbruch mit brennenden Fackeln teilnahm, war der stimmungsvolle Höhepunkt der Festlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der Unterbrucher Feuerwehr. Foto: Dettmar Fischer

Heinsberg-Unterbruch. Drei Tage lang feierte die Löschgruppe Unterbruch mit der Bevölkerung, zahlreichen Ehrengästen sowie Kameraden befreundeter Wehren ein Fest, das dem Anlass, dem 100-jährige Bestehen der Unterbrucher Feuerwehr, gerecht wurde.

Mit einem großen Festbankett in der Unterbrucher Mehrzweckhalle wurde das Jubiläumswochenende eröffnet. Die Liste der Ehrengäste war lang und wurde angeführt von Landrat Stephan Pusch. Grußworte sprachen der Leiter der Feuerwehr, Ralf Wählen, der stellvertretende Kreisbrandmeister Friedel Mannheims, Probst Markus Bruns, Ortsvorsteher Josef Hansen und der Ortsringvorsitzende Lars Hansen.

Unter den Ehrengästen war auch Ehrenwehrführer Helmut Küppers. Der Schirmherr der Jubiläumsfeier, Heinsbergs Bürgermeister Wolfgang Dieder, hielt die Festansprache.

Bürgermeister Dieder an die Mitglieder der Unterbrucher Jubiläumswehr und ihren Löschgruppenführer Markus Meyers gewandt: „Heinsberg ist froh und glücklich, Sie zu haben. Sie, die Freiwillige Feuerwehr, Sie die Löschgruppe Unterbruch und alle anderen Löscheinheiten der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Heinsberg, von denen viele in diesen Jahren ihre Gründungsjubiläen mit sehr beeindruckenden Veranstaltungen feiern.”

Wahrlich nicht von Pappe war das Programm, das die Unterbrucher Kameraden und ihre Helfer für die drei Festtage auf die Beine gestellt hatten. Und so traf der Schirmherr auch mit diesem Satz voll ins Schwarze: „Heute feiern wir hier in Unterbruch und wie immer bei solchen Gelegenheiten erlebe ich einen beeindruckenden Beweis für die Leistungsfähigkeit einer Mannschaft, die zusammen arbeitet und an einem Strang zieht.”

Dank einer aktiven Jugendarbeit, so Dieder, habe man in Unterbruch und in der Stadt keine Nachwuchssorgen, allein sechs Jugendliche aus Unterbruch seien in der Jugendwehr aktiv, darunter auch zwei Damen. Neben den sechs Jugendlichen zählt die Unterbrucher Löschgruppe 20 Aktive und elf Angehörige der Ehrenabteilung.

Schirmherr Wolfgang Dieder: „Der Begriff Treue wird hier in Unterbruch übrigens mit Leben gefüllt.” Viele langjährige Mitglieder habe die Freiwillige Feuerwehr. Alleine Vater und Sohn Görtz bringen es auf 100 Jahre Mitgliedschaft in der Löschgruppe.

Leo Görtz gehört der Wehr seit 65 Jahren an. Sein Sohn Hans-Peter „Blitzfahrer” Görtz ist seit 35 Jahren Feuerwehrmann in Unterbruch und sitzt meistens am Steuer, wenn das „Schätzchen” der Unterbrucher Feuerwehr, der Opel Blitz aus dem Jahr 1957, gerade frisch durch den TÜV, bewegt wird.

Schirmherr Dieder leitete über zum weiteren Programm des Abends, das noch eine Steigerung erfahre, so Dieder, „denn nach dem Bürgermeister kommen die Vampire und danach der Landrat”. Die Nachwuchsgarde der KG „Ongerbröker Kohmule”, die „Sunny Girls”, führte den „Tanz der Vampire” auf, und dann dankte Landrat Stephan Pusch in seinem Grußwort den Unterbrucher Kameraden für ihren bespielhaften Einsatz zum Wohle des Nächsten.

Durch das bunte Programm des Abends führte Dorfchronist Hans Bürschgens. Das Trommler- und Pfeifercorps Unterbruch intonierte unter der Leitung von Friedhelm Gansweid den „Fliegermarsch”. Der Musikverein Unterbruch spielte unter Stefan Hilgers unter anderem die Polka „Böhmischer Traum”. Einen Gardetanz steuerte die Funkengarde der „Ongerbröker Kohmule” zum Gelingen des Abends bei.

Der Ortsringvorsitzende Lars Hansen gab den anwesenden Gastvereinen die Gelegenheit bei der Gratulationscour der Löschgruppe Unterbruch ihre Glückwünsche zu überbringen. Unter dem Motto „Weißt Du noch - damals” wurden noch lange in gemütlicher Runde Erinnerungen ausgetauscht.
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